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SCHWERTBERG. Der Mühlviertler Fahrzeuglogistik-Experte, Hödlmayr, erzielte für das Jahr 2018 einen Rekordumsatz. Und dass, obwohl ein massiver Einbruch bei den Verkaufszahlen im Neuwagenbereich aufgrund des neuen Abgasgesetzes seit September zu vermelden ist.

Foto: Hödlmayr
Foto: Hödlmayr

„Gegenüber dem Jahr 2015 sind wir damit um nahezu 20 Prozent gewachsen - und dies in einem alles andere als einfachen Marktumfeld“, betont Geschäftsführer Johannes Hödlmayr stolz. Er spricht dabei auch einen Dank an seine Mitarbeiter aus, die tagtäglich den Wünschen der Kunden mit ihrem Engagement und ihrem Know-how gerecht werden. „Abgesehen von dem Dauerthema Fahrermangel brachte 2018 aber auch Turbulenzen, mit denen wir im Vorfeld nicht gerechnet hatten“, so Hödlmayr. Der schlagartige Einbruch beim Neuwagen-Verkauf durch die Einführung der Abgasnorm WLTP ist ein großes Thema. Durch Neuaufträge von Jaguar/ Landrover und Tesla konnte trotz dieser massiven Probleme das beste Umsatzergebnis mit 285 Millionen Euro erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von rund 5,5 Prozent.

Transport von E-Autos ist herausfordernd

Der Umgang mit E-Fahrzeugen bringt für die Firma Herausforderungen. Für das Unternehmen bedeutet das zusätzliche Investitionen, sei es für Schulungen der Mitarbeiter oder im Bereich des Transports. Da die E-Fahrzeuge ein deutlich höheres Gewicht von bis zu 2,5 Tonnen je Fahrzeug haben, muss auf stärkere Fahrzeuge umgerüstet werden. „Alleine 2018 haben wir bereits rund 50 neue Fahrzeuge gekauft, um diesen Anforderungen gerecht zu werden“, so der Geschäftsführer. Weiter meint er: „Die benötigten stärkeren LKW verursachen natürlich höhere Investitionen, die sich viele kleine Mitbewerber am Markt derzeit so nicht leisten können. Es besteht demnach eine hohe Markteintrittshürde, von der wir natürlich profitieren.“

Schwieriges Jubiläumsjahr 2019

Im laufenden Wirtschaftsjahr rechnet man bei Hödlmayr mit einer deutlichen Einbremsung der Konjunktur und damit verbunden mit einem Rückgang bei den Verkaufszahlen im Neuwagenbereich. „Dies wird sich natürlich auf unsere Auftragssituation auswirken, betont der Geschäftsführer. Auch geschieht im Unternehmen gerade eine wichtige Weichenstellung. Seit Beginn des Jahres ist Johannes-Alexander Hödlmayr in dritter Familiengeneration im operativen Geschäft tätig. Er wird nun in einem eineinhalbjährigen internen Ausbildungsprogramm auf seine künftigen Aufgaben vorbereitet. Insgesamt beschäftigte Hödlmayr im vergangenen Wirtschaftsjahr in 16 Ländern rund 1.900 Mitarbeiter - auch das ist der höchste Stand in der 65-jährigen Firmengeschichte. 


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