Bei Hödlmayr stehen die Zeichen auf E-Mobilität und Treibstoffalternativen
SCHWERTBERG. „Ich habe in den letzten 40 Jahren nicht das erlebt, was in den nächsten zehn Jahren kommen wird“, sagt Johannes Hödlmayr. Um mit diesen technischen Veränderungen mitzuhalten, wurden bereits erste Maßnahmen gesetzt.

Ob E-Mobilität oder Liquefied Natura Gas (LNG) – Hödlmayr befasst sich intensiv mit neuen Zukunftstechnologien. Vier Prozent – also 70.000 Fahrzeuge – des jährlichen Gesamtvolumens sind aktuell Elektroautos. Voraussichtlich wird sich diese Zahl nächstes Jahr verdopplen. Doch gerade E-Autos stellen die Transportlogistik vor noch nicht da gewesene Herausforderungen. „Die Autos sind schwerer und ihr Transport sensibler. Wir müssen demnach laufend investieren – wie etwa in leistungsfähigere Autotransporter“, so der Geschäftsführer. „Und auch das lückenhafte Infrastrukturnetz nutzen wir, indem wir eigene E-Ladestationen anbieten. Das stellt eine wichtige Serviceleistung für unsere Kunden dar. Das ist ein Investment in Millionenhöhe“, so Hödlmayr. Vier Tankstellen sind bereits in Betrieb – weitere folgen.
Umweltfreundliche Alternativen
Auch beschäftigt sich die Schwertberger Firma schon länger mit dem Einsatz von LNG als Treibstoff-Alternative. Bei einem LKW mit LNG ist von einer bis zu 95-prozentigen Entlastung im Feinstaubbereich auszugehen. „Fakt ist allerdings, dass aufgrund des Gastanks der Fahrzeugrahmen höher ist und die LKW“s nur mit Hochdach-Fahrerhäusern erhältlich sind. Die Folge ist, dass um ein Auto weniger geladen werden kann“, so Unternehmenssprecher, Markus Formann. Ob und wie sich das Problem lösen lassen wird, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.


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