Junger Chor der Höfler sang in Seitenstetten für guten Zweck
SEITENSTETTEN. Der junge Chor der Höfler (JuchHö) bot im Saal des Bildungszentrums St. Benedikt ein abwechslungsreiches Programm. Den Reinerlös spendet der Chor der entwicklungspolitischen Organisation „Sei So Frei“.

Der Saal im Bildungszentrums St. Benedikt platzte aus allen Nähten, als der junge Chor der Höfler (JuchHö) zu einem besonderen Konzert einlud. „Happy“ von Pharell Williams, die kaberettreife Interpretation von „Seit ich ein Kind hab“ von Christoph und Lollo oder „Baba Yetu“, das Vater unser auf Suaheli, waren nur einige der vielen Highlights an diesem Abend.
Vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Der musikalische Bogen spannte sich dabei vom Mittelalter bis zur Gegenwart. „Die Freude am gemeinsamen Musizieren und die gute Gesellschaft ist es, die uns in unregelmäßigen Abständen aus allen Teilen Österreichs zusammenkommen lässt. Wir besinnen uns dabei natürlich auf unsere musikalischen Wurzeln und greifen auf das volksmusikalische Repertoire des Höfler Chores zurück. Aber genauso gern interpretieren wir Rennaisance-, Film- oder Popmusik“, erklärt Chorleiterin Katja Finsel.
Gut besetztes Orchester
Nach einem kleinen, feinen Konzert im Kreis der Familie im Jahr 2018, entstand der Wunsch das stetig wachsende Programm einem größeren Publikum zu präsentieren. Es ist ihr beim diesjährigen Konzert auch gelungen, einige schlummernde Talente auf die Bühne zu bringen. So ist das Orchester mit vier Chellos, zwei Violinen, Sopran-, Alt-, Tenorflöten, Gitarre, Klavier und Cajon mittlerweile sehr gut besetzt.
Reinerlös für Menschen in Mosambik
Mit dem Reinerlös des Abends unterstützt der Chor die entwicklungspolitische Organisation „Sei So Frei“ der katholischen Männerbewegung, die Projekte in sechs Ländern Lateinamerikas und Afrikas durchführt. Projektleiterin Elisabeth Tanzer freute sich über die Unterstützung: „Ich bin dem Chor sehr dankbar für dieses gelungene Konzert, mit dem er gleichzeitig Menschen in Mosambik unterstützt“.
Wiederaufbau nach Sturmkatastrophe
„Nach der verheerenden Sturmkatastrophe in Mosambik im März des vergangenen Jahres liegt unser Schwerpunkt zurzeit auf dem Wiederaufbau. Ganz besonders im Bereich der Landwirtschaft, damit die Menschen wieder unabhängig sein können von ausländischen Hilfslieferungen“.


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