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SENFTENBERG. Rund um sein Nuhr Medical Center plant Unternehmer Martin Nuhr jetzt die Errichtung eines Kur- und Heilwalds. Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) zeigt sich bei einem Betriebsbesuch von der Idee begeistert.

V. l.: Unternehmer und Mediziner Martin Nuhr, Ulrike Prommer (Geschäftsführerin IMC Fachhochschule Krems), Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, der Senftenberger Bürgermeister Josef Ott (ÖVP) und Heinz Boyer (Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der IMC Fachhochschule Krems). Foto: Gregor Semrad

16.000 Quadratmeter naturbelassenen Garten und Wald will Martin Nuhr zu einem öffentlich zugänglichen Kur- und Heilwald machen. Dafür werden auch rund zehn Stationen eingerichtet, an denen man seine Sinne schärfen, die Gedanken ordnen und seinen Geist aktivieren kann. Die Waldtherapie ist ein Naturheilverfahren, bei dem Wetter und Klima zu präventiven, therapeutischen und rehabilitativen Zwecken eingesetzt werden. Im nächsten Jahr wird Nuhr mit den konkreten Planungen und der Umsetzung beginnen. Dafür hat er sich auch die IMC Fachhochschule Krems an Bord geholt.

„Der urbane Lebensstil, geprägt von Technik und Terminen, führt bei vielen Menschen gepaart mit Bewegungsmangel zu Hektik und Reizüberflutung. Stress und Übergewicht sind die Folge und begünstigen Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Stressleiden und Depression“, erklärt Nuhr.Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf meint: „Oft ist unsere Natur das beste Heilmittel. Entspannung und Ruhe, Konzentration und Frische findet man in unseren Wäldern, das wirkt positiv auf Seele und Organismus des Menschen.“


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