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SIERNING. Bereits vor 15 Jahren war die Marktgemeinde eines der Gründungsmitglieder der Klimabündnisregion Steyrtal.

Foto: SPÖ
Foto: SPÖ

„Seitdem ist viel passiert“, sagt Siernings Umweltreferentin Karin Nosko (SPÖ). Etwa umfassende Wärmedämmung von Schulen, dem Gemeindeamt und von Wohnungen, der Umstieg auf grünen Strom und Nahwärme aus Biomasse, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED, die Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen oder der Einsatz von Elektrofahrzeugen und die Errichtung von E-Tankstellen.

Nächster Schritt

„Jetzt wollen wir einen Schritt weiter gehen und als eine der ersten Gemeinden in ganz Österreich klimaneutral werden“, sagt Nosko. Einen entsprechenden Gemeinderatsbeschluss gibt es bereits. „Nachdem es leider derzeit noch nicht für alle Fahrzeuge und Gebäudeheizungen der Gemeinde eine CO2-neutrale Alternative gibt, wird in den nächsten Jahren weiterhin eine Restmenge an CO2 anfallen“, räumt die Umweltreferentin ein.

Projekte fördern

Diese Menge soll ab 2020 durch die finanzielle Förderung von Klimaschutzprojekten kompensiert werden. „Das heißt konkret, dass wir ab 2020 als Gemeinde nur mehr jene Menge an CO2 ausstoßen, die anderswo eingespart werden kann. Damit stellen wir unsere Klimabilanz auf null“, so Nosko.


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