SIGMUNDSHERBERG. Am Samstag, dem 21.03.2015, um 16.37 Uhr wurde die Streife Eggenburg 1 sowie der Bezirksbrandermittler zu einem Brandereignis in der Marktgemeinde beordert.

Vor Ort war der Sohn des Hauseigentümers anwesend. Der Sohn des 55-jähriger Pensionisten gab an, dass am Vormittag mit seiner Freundin noch Einkaufen war und danach wieder nach Hause kam. Er hatte zwar leichten Brandgeruch wahrgenommen, nahm jedoch an, dass in der Nachbarschaft jemand eingeheizt hat. Um 13.40 Uhr wurde er von Nachbarn darauf aufmerksam gemacht, dass auf der Westseite des von ihm und seinem Vater bewohnten Einfamilienhauses eine starke Rauchentwicklung zu erkennen war. Er begab sich sofort zur angeführten Örtlichkeit und musste feststellen, dass die dort abgestellten Mülltonnen und auch bereits die Fassade des Wohnhauses brannten und starke Rauchentwicklung bestand. Ein Nachbar verständigte daraufhin die Feuerwehr. Die FF Sigmundsherberg wurde von der LWZ Tulln um 13.57 Uhr alarmiert und rückte mit elf Mann unter Leitung von HBI Zauner und einem Rüstlöschfahrzeug aus. Von der FF wurden die brennenden Styroporplatten von der Mauer entfernt und die Mülleimer sowie Fassadenteile mit etwa 500 Liter Löschwasser gelöscht. Durch den Brand kamen etwa 10 – 12 m² des Vollwärmeschutzes zu Schaden, weiters drei Mülltonnen und ein Fahrrad. Am angrenzenden Nebengebäude entstanden keine Beschädigungen. Zur Brandursache Nach Rücksprache mit dem Hauseigentümer konnte festgestellt werden, dass dieser die Asche seines Holzzentralheizungsofens in der Restmülltonne deponiert hatte. Er hatte diese jedoch zuvor im Heizraum in einem Metallkübel etwa drei Tage stehen, stellte diese dann vor das Haus, neben die Mülltonnen, wo er sie nach weiteren zwei Tagen in die Restmülltonne leerte. Im Bereich des Heizraums konnten auch einige Aschenbecher wahrgenommen werden. Hierzu gab der Sohn an, dass die Zigarettenstummeln und Asche ebenfalls in den Mülltonnen entsorgt werden, nachdem sie ausreichend lange in den Aschenbechern lagen. Es ist laut Bezirksbrandermittler als Brandursache von nachglühenden Teilchen in Form von Asche aus dem Heizungsofen oder den Zigaretten in der Restmülltonne auszugehen. Anhaltspunkte auf weitere Brandursachen sind nicht gegeben. Ebenso sind keinerlei Anhaltspunkte auf Fremdeinwirkung gegeben. Durch den Brand wurden keine Personen in Mitleidenschaft gezogen. Es besteht eine Haushaltsversicherung. Eine Schadenshöhe konnte vorerst nicht erhoben werden. Die Liegenschaft, das darauf befindliche Einfamilienhaus samt den Nebengebäuden, liegt im alleinigen Eigentum des Pensionisten.


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