Galgenfrist für das Stadtmarketing Braunau-Simbach
BRAUNAU.SIMBACH. Vor zehn Jahren gründeten Braunau und Simbach das erste grenzüberschreitende Stadtmarketing. Eine Chance, die aber leider weitgehend ungenutzt blieb. Jetzt stellt sich die Frage wie es weitergeht
In der letzten Gemeinderatssitzung in Braunau stimmte eine Mehrheit gegen die Weiterführung des Stadtmarketings. In der Gesellschafterversammlung am 18. Dezember wurden die unterschiedlichen Beschlüsse der Städte Braunau und Simbach zum Fortbestehen intensiv diskutiert, berichtete am Abend Bürgermeister Klaus Schmid dem Stadtrat. Noch gibt man die Fortsetzung des Stadtmarketings aber nicht auf, auch wenn rein rechtlich die Gesellschafter zum 30. Juni 2026 kündigen und dann mit Wirkung zum Jahresende 2026 aussteigen könnten.
Dass man eine Form der Unterstützung für die örtliche Geschäftswelt sowie Aktionen und auch Einrichtungen wie den Brückenzehner weiter braucht, darüber herrscht weitgehend Zustimmung. Dennoch sieht man die bisherigen Aktionen als nicht zielführend oder zu wenig attraktiv an. Eine Neuaufstellung könnte auch einen Neustart bedeuten. Als Ziel hat man sich deshalb den 30. Juni 2026 gesetzt.
Der jetzige Geschäftsführer Georg Bachleitner, der eigentlich zum Jahresende seine Arbeit für das Stadtmarketing beendet hätte, wird noch bis 31.3.2026 interimsmäßig die Geschäftsführung ausüben. Bis dahin soll ein neuer Nachfolger oder eine Nachfolgerin gesucht werden. Die Kommunalwahl in Bayern am 8. Mai 2026 und damit der neue Stadtrat in Simbach wird ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, wie es schließlich im nächsten Jahr weitergeht.
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