"Glück auf - Srecno!"
SONNTAGBERG. Der Liederkranz Böhlerwerk, der Werkschor voestalpine Donawitz und das „Koroski Oktet Ravne n. K.“ aus Slowenien bringen im Rahmen eines Konzerts der Montanchöre am Sonntag, 20. September 2015, in der Basilika Sonntagberg Liedgut aus der Mitteleuropäischen Eisenstraße zum Besten.

Die stimmkräftigen Sänger treten um 15 Uhr in der ehrwürdigen Basilika auf. Der Verein „Mitteleuropäische Eisenstraße“ organisiert mit Unterstützung der Marktgemeinde Sonntagberg das Konzert samt anschließender Agape der Sonntagberger Jugend. Eintritt: freiwillige Spenden. 175 Jahre MontanuniversitätBereits am Vorabend wird Gerhard Sperl, Wissenschaftler und Obmann der Mitteleuropäischen Eisenstraße, im Rahmen eines öffentlichen Vortrags mit dem Titel „175 Jahre Montanuniversität Leoben“ die Bedeutung dieser Institution für den europäischen Raum herausarbeiten. Der Vortrag findet am Samstag, 19. September 2015, um 19.30 Uhr bei freiem Eintritt im Gemeindesaal in Rosenau der Marktgemeinde Sonntagberg statt. Lange TraditionDie Mitteleuropäische Eisenstraße hat Mitglieder und Partner in Bayern, Tschechien, Polen, Ungarn, Rumänien, Slowenien, Italien und Österreich. Dass sie mit ihrer Generalversammlung am Sonntagberg Station macht, ist nicht zuletzt auf den Ursprungsnamen des Sonntagbergs „Rudnicha“ zurückzuführen. Ruda ist das slawische Wort für Erz, ein Hinweis auf ein Sumpfeisenvorkommen im Bereich des Höhenrückens am Sonntagberg. Berg- und Hüttenleute pflegten seit jeher ihr ganz spezielles Liedgut. „Bergmusik und Bergmannslied haben bis in unsere Zeit ihr besonderes Flair und ihre herbe Schönheit und Eigenart bewahrt“, betont der Vorsitzende des Werkschors voestalpine Donawitz Wilfried Kölbl. Am 20. September können sich die Zuhörer am Sonntagberg davon selbst überzeugen.


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