Großübung im Bosrucktunnel
SPITAL/PYHRN. Zwei Szenarien wurden bei einer Großübung auf der A9 Pyhrnautobahn im Busrucktunnel simuliert: Ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen und heftiger Brandentwicklung sowie in weiterer Folge ein Auffahrunfall im Stau.

Zehn „Verletzte“ galt es zu versorgen und weitere Menschen im Tunnel und in den Fluchtwegen zu finden. Konträr zum Echtfall, wo die Hochleistungs-Ventilatoren den Rauch sofort absaugen würden, hielten manuell gesteuerte Luftströme den künstlich erzeugten Rauch an Ort und Stelle bis die Feuerwehr „Brand aus“ meldete.
Der Bosrucktunnel ist ein runderneuertes Bauwerk mit modernsten Sicherheitsstandards, in dem ab sofort elf Querschläge (Fluchtwege) zwischen den Tunnelröhren zur Verfügung stehen. Fünf davon können mit Einsatzfahrzeugen befahren werden: Das ermöglicht Rettung und Feuerwehr viel schnelleres Eintreffen am Unfallort. Die Übung sorgte dabei für zusätzliche Routine.


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