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SPITAL AM PYHRN. Ägidius Exenberger, seit vierzehn Jahren Bürgermeister in Spital am Pyhrn, sprach mit Tips über aktuelle Projekte und warum der Christbaum im Ort bunt beleuchtet ist.

Zwölf Mietwohnungen der GIWOG werden Mitte Februar übergeben. Foto: Egelseder
  1 / 3   Zwölf Mietwohnungen der GIWOG werden Mitte Februar übergeben. Foto: Egelseder

Tips:In Spital am Pyhrn herrscht eine rege Bautätigkeit. Welche Projekte laufen derzeit?

Ägidius Exenberger: Wir haben heuer unser Wasserbassin gebaut. In die Bandlquelle-Erneuerung mit Schutzgebietsausweitung haben wir 650.000 Euro investiert. Das Naturfreundehotel erhält eine Generalsanierung mit Wellnessbereich. Zwölf Mietwohnungen der GIWOG (Anm.: Gemeinnützige Industrie-Wohnungs-AG) werden Mitte Februar übergeben. Eine Siedlung mit zehn Bauparzellen entsteht unter dem Motto „mit der Sonne wohnen“. Es besteht Erweiterungsmöglichkeit für zwölf weitere Parzellen. Das Unternehmen wert.bau Errichtungs GmbH plant die Errichtung eines Öko-Wohnbaus mit zwölf Miet- und Eigentumswohnungen. Der Baubeginn ist noch für 2018 geplant. Es gibt also leistbares und barrierefreies Wohnen in Spital am Pyhrn.

Tips:Ist Spital also eine Zuzugsgemeinde?

Exenberger: Wir wachsen in kleinen Schritten. Mark hat zugebaut und schafft 100 neue Arbeitsplätze, ein paar Mitarbeiter werden sich bestimmt in Spital am Pyhrn ansiedeln. Ich freue mich über die Investition. Mark ist ein Familienbetrieb und man merkt die Verbundenheit zum Ort und zur Gemeinde.

Tips:Der Neubau der Sparkasse sorgt für Gesprächsstoff in Spital am Pyhrn. Manch einer findet, das Objekt passe nicht ins Ortsbild. Was sagen Sie dazu?

Exenberger: Das ist Geschmackssache. Der Planungsbeirat vom Land Oberösterreich hat gemeinsam mit den Planern der Sparkasse das Gebäude, so wie es jetzt ist, als absolut positiv empfunden. In der Bevölkerung gibt es ein für und wider. Mein Spruch lautet: Arbeitsplatz vor Parkplatz. Ich finde es lässig, dass uns die Sparkasse erhalten bleibt und Arbeitsplätze gesichert werden. Eine Geschmacksfrage ist auch unser Christbaum. Wir haben den einzigen bunten Christbaum im Bezirk.

Tips:Warum ist der Christbaum in Spital bunt beleuchtet?

Exenberger: Weil der Mut zur Farbe einfach Lebenselixier ist. Solange ich Bürgermeister bin, bleibt die Christbaumbeleuchtung bunt.

Tips:Vor kurzem wurden zwei neue Mountainbike-Touren eröffnet. Sind noch weitere Strecken geplant?

Exenberger: Geplant sind der Anschluss an den Panoramaradweg sowie die Strecke Wasserlehrpfad, Wurzeralm Talstation bis in den Ort. Beide Touren sind eingereicht und es sieht positiv aus.

Tips:Gibt es etwas Neues bezüglich Skigebiet?

Exenberger: Es gibt seitens der Landespolitik ein klares Bekenntnis zur Wurzeralm und es läuft ein Verhandlungs­gespräch mit Peter Schröcksnadel. Ein Ergebnis soll es bis Ende des Jahres geben. Klar ist, die Wurzeralm bleibt so klein erhalten, wie sie ist.


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