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ST. FLORIAN. Der St. Florianer Literaturgarten ist ein wundervoller Erholungsort. Dank der neuen Bienenwiese nicht nur für Menschen, sondern auch für die fleißigen Honigproduzenten.

  1 / 2   Regionale Blumen, Heilkräuter und Ziersträucher machen die kleine Gartenanlage mitten in St. Florian zu einem erholsamen Fleckchen.(Foto: Manuel Karner)

Gärtner Augustinus Klein kümmert sich seit rund 50 Jahren um den ehemaligen Gemüsegarten des Stiftes. Gemeinsam mit dem St. Florianer Bienenbeauftragten Kurt Feichtner wollte Klein ein markantes Zeichen setzen. Dafür haben die beiden kurzerhand beschlossen, in der herrlichen Gartenanlage eine Bienenwiese zu schaffen. Die Samen dafür stammen von der Insel Reichenau am Bodensee. Zentraler Punkt dieser speziellen Wiese ist die Bienentränke. „Ein Bienenvolk braucht täglich etwa 180 Gramm Wasser“, erklärt Feichtner. Das Obst bei der Tränke soll zusätzlich Schmetterlinge anlocken.

Tierische Umwelthelden

Bienen sind tierische Umwelthelden. Ohne die kleinen fleißigen Lebewesen würde die Natur nicht so aussehen. „Außerdem sind Bienen neben dem Rind und dem Schwein das drittwichtigste Nutztier für den Menschen“, weiß Feichtner. Ein Grund mehr, auf die Umwelt achtzugeben und auch den Bienen einen Raum zu lassen. „Bereits ein Quadratmeter Blühwiese im Garten wäre ein toller Beitrag für ein artenreiches Land“, ist auch Imker Kurt Feichtner überzeugt. In Oberösterreich gibt es mittlerweile 15 „Bienenfreundliche Gemeinden“, darunter auch St. Florian.


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