Pöttinger Werk in St. Georgen auf Schiene
ST. GEORGEN. Die Firma Pöttinger bekennt sich zum Standort Österreich. Das Werk St. Georgen nimmt konkrete Formen an. Am 26. Juni wurden bereits die Optionsverträge für den Grundkauf in St. Georgen bei Grieskirchen angenommen. Mit der neuen Produktionsstätte für Erntegeräte setzt der Maschinenbauer einen weiteren Meilenstein in der fast 150-jährigen Firmengeschichte.

Die Gemeinde St. Georgen kann nun die behördlichen Verfahren einleiten. Die Zahlen sprechen für sich: Pöttinger investierte in den letzten Jahren sehr intensiv in den Ausbau seiner Werke. Dazu zählen das neu errichtete Ersatzteil-Logistikcenter in Taufkirchen/Tr., die Erweiterung des Bürogebäudes und der aktuelle, umfassende Ausbau der Montage- und Logistikhallen im Stammwerk Grieskirchen.
In Österreich verwurzelt – In der Welt zu Hause
„Die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und weiteres Wachstum erfordern – neben dem Vollausbau vom Hauptwerk – die Errichtung eines zusätzlichen Standortes. Mit dem Projekt St. Georgen können die logistischen und zentralen Funktionen vorteilhaft durch die räumliche Nähe genützt werden“, berichtet Jörg Lechner, der für Produktion verantwortliche Geschäftsführer.
Nach der Einigung mit den Grundeigentümern konnten am 26. Juni 2017 die Optionsverträge für den Grundkauf in St. Georgen rechtsgültig angenommen werden. Damit kann nun die Standortgemeinde die erforderlichen Verfahren zur Umsetzung einleiten. Als Traditionsunternehmen ist Pöttinger dem Standort Österreich sehr verbunden.
Mit diesem Projekt werden für das Unternehmen selbst, aber auch für die gesamte Region sehr positive Impulse gesetzt. „Die erste Ausbaustufe des Werkes wird bereits 2021 produktiv gehen. Es werden zusätzlich neue Arbeitsplätze geschaffen und darüber hinaus verbessern wir die Wertschöpfung in der Region nachhaltig“, zeigt sich Heinz Pöttinger, der geschäftsführende Gesellschafter, sehr erfreut und führt weiter aus: „Die kontinuierlichen Investitionen und Optimierung der Prozesse sichern nicht nur das künftige Wachstum des Unternehmens, sondern langfristig auch den heimischen Standort Österreich.“


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