Radsport-Traum endete mit Tränen
ST. JOHANN. Lange ist es her, dass ein Radsportler aus dem Bezirk Rohrbach für das größte Radsportereignis von Österreich nominiert wurde. Als der erst 20-jährigen Gerd Fidler aus St. Johann erfuhr, dass er fix im Kader für die Österreich-Rundfahrt ist, ging für ihn ein Kindertraum in Erfüllung.

Zwei Etappen lang ging Fidler, der seit drei Jahren in Österreichs höchster Liga beim Continentalteam RC Amplatz als Profi in die Pedale tritt, voll motiviert in dieses schwierige Unterfangen. „Leider sollte die dritte Etappe zu einem meiner schwärzesten Tage meiner bisherigen Karriere werden: Ich konnte bedingt durch einen Virus keine Nahrung mehr aufnehmen und musste völlig entkräftet die Rundfahrt vorzeitig beenden“, schildert Fidler.
Schon viel erreicht
Er versucht aber positiv zu bleiben: „Ich habe in meinen jungen Jahren schon so viel erreicht und es läuft alles nach Plan. Mein Dank dafür gilt natürlich meinen jetzigen Team und ganz besonders der Nachwuchsschmiede DNA Eindruck Sarleinsbach wo ich unter Präsident Peter Möllinger sowie meinem ehemaligen sportlichen Leiter Richard Lockinger behutsam zum Elitefahrer aufgebaut wurde.“


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