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ST. MARTIN. Drei Jahre hat es gedauert, bis aus der Idee zur Gründung einer Sportgruppe Realität wurde. Seither ist Beständigkeit eingekehrt und die Sportunion St. Martin besteht auf den Tag genau seit 50 Jahren. Obmann Christoph Hagenauer warf im Gespräch mit den Tips einen Blick zurück und nach vorne.

  1 / 2   Die Anfänge der Union St. Martin: Fußball und Tischtennis waren die ersten Sektionen, die 1966 gegründet wurden.

Als Diözesane Sportgemeinschaft wurde die heutige Sportunion gegründet, denn die Idee dazu ist von der Kirche ausgegangen. Pfarrer Franz Hörtenhuber war ein wesentlicher Eckpfeiler der Initiative, ebenso wie Johann Rathmayer, Friedrich Rechberger und Gründungsobmann Franz Krammer. „In der 50-jährigen Geschichte gab es nur fünf Obmänner – das zeugt von Kontinuität“, sagt Christoph Hagenauer, der seit 2006 als Obmann an der Spitze steht. „Auch die einzelnen Sektionsleiter und Vorstandsmitglieder sind schon lange aktiv. Wir sind ein beständiges Team und das erleichtert die Zusammenarbeit.“

Zählte die Sportunion zu Beginn etwa 150 Mitglieder, so sind es heute an die 800. Diese sind in sechs Sektionen (Faustball, Fußball, Judo, Ski/Nordisch, Stock, Tennis) aktiv. Die Sportunion ist aber auch bemüht, Trendsportarten aufzugreifen: „Wir sind offen für Initiativen“, meint Hagenauer. So gab es etwa eine Weile Tischtennis als eigene Sektion oder Squash bis 1998.

Nachwuchs bleibt ständige Herausforderung

Die größten Sektionen sind Fußball und Faustball. Hier hat die Union auch den meisten Zulauf. „Beim Nachwuchs müssen wir immer dahinter sein. Deshalb gehen wir mit allen Sektionen in die Schulen, da gibt es einen guten Austausch.“ Mit den Kindern kommen zugleich Eltern zum Sport, von denen manche auch als Nachwuchs-Trainer oder Betreuer aktiv werden. Denn ausreichend ehrenamtliche Funktionäre zu finden, ist eine weitere Herausforderung, der sich der Verein stellen muss – zumal der bürokratische Aufwand ständig steigt.

Beitrag für Sport und Gesellschaft

Alle Sportveranstaltungen stehen heuer unter dem 50-jährigen Jubiläum. Unter anderem der Tom & Jerry-Kinderlauf, der sich besonders gut entwickelt hat. „Dazu haben wir noch zwei größere Veranstaltungen geplant: ein Sommerkino Anfang Juli, bei dem eine bayrische Krimikomödie gezeigt wird, und im Herbst eine 40 Kilometer-Wanderung entlang der Gemeindegrenzen“, lät Hagenauer schon jetzt zum Mitfeiern ein.

Die komplette Geschichte der Union sowie alle Termine sind nachzulesen auf www.sportunion-sankt-martin.at

Gründungsobmann im Gespräch:

Franz Krammer war einer der Gründungsväter der Sportunion St. Martin und auch Gründungsobmann. Er stand elf Jahre lang den Sportlern vor.

Was waren Ihre Beweggründe, dass Sie sich für die Sportunion engagiert haben?

KRAMMER: Angesichts der vielen Sportbegeisterten in St. Martin ist von der Kirche die Idee zur Gründung einer Sportgemeinschaft ausgegangen. Kooperator Franz Hörtenhuber hat mich für die Funktion als Gründungsobmann vorgeschlagen. Als Kommandant unserer Feuerwehr und als Besitzer der kleinen Brauerei Hofstetten habe ich meine Führungsqualitäten dafür als ausreichend erachtet.

Warum zog sich die Vorbereitungszeit so lange hin?

Es war unsererseits nicht leicht, die richtigen Personen mit diesen Aufgaben zu betrauen und die richtigen Wege zu Ämtern und Behörden zu finden.

Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung des Vereins?

Nach den nicht gerade leichten Geburtswehen wurden Wege beschritten, die nahezu als fantastisch zu bezeichnen sind. Dazu kann man nur höchstes Lob aussprechen.

Gibt es Momente in der Geschichte, auf die Sie besonders gerne zurückblicken?

Die Erfolge der letzten Jahre gerade im Bereich des Fußballs sind einfach grandios.


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