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Die Zeit ist reif für eine neue Antriebstechnolgie: Der nächste MühlFerdl ist in St. Martin gestartet

Martina Gahleitner, 26.03.2017 18:19

ST. MARTIN. „Gott möchte sicher auch saubere Mobilität“, meinte Pfarrer Reinhard Bell, als er heute Vormittag dem neuen Elektro-Auto den kirchlichen Segen verpasste. Damit ging der nächste MühlFerdl im Bezirk in Betrieb.

  1 / 9   Pfarrer Reinhard Bell gab dem neuen Elektroauto zum Teilen den kirchlichen Segen mit auf die Fahrt. Foto: Gahleitner

Es ist nach Sarleinsbach und Aigen-Schlägl das dritte Elektroauto zum Teilen, das jetzt Fahrt aufnehmen kann. Geparkt bei der E-Ladestation in der Tiefgarage des Fahrner-Gebäudes, steht der Renault Zoe für die momentan sieben registrierten Nutzer bereit. „Die Gemeinde St. Martin hat damit erneut Innovationskraft gezeigt. Ein Elektroauto wird nicht viel verändern, aber es soll Anstoß sein, sich Gedanken über die Zukunft der Mobilität zu machen“, betonte Bürgermeister Wolfgang Schirz.

Zukunft gehört der Elektromobilität

Und die Zukunft geht klar in Richtung Elektromobilität, zeigte Markus Altenhofer, Geschäftsführer der Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald auf: „Die Zeit ist reif für eine neue Antriebstechnologie. Elektromobilität ist nichts, was vorübergeht, sondern ist gekommen, um zu bleiben.“ Der Mühlferdl, also das Elektroauto zum Teilen, sei eine günstige Lösung zum Einstieg in die Elektromobilität. Sein Kollege Johannes Scherrer ergänzte: „Wir müssen die Mobilität neu denken. Dank Carsharing braucht man das Zweit- oder Drittauto nicht mehr.“ Allein mit der Sonnenenergie, die an einem einzigen Tag mittels der Photovoltaik-Anlagen in St. Martin erzeugt wird, könnte man übrigens 7200 Kilometer weit fahren.

Weitere Nutzer jederzeit willkommen

Gleich nach der Segnung des Fahrzeugs erhielten die neuen Nutzer ihre Schlüsselkarten überreicht. Scherrer ist zuversichtlich, dass sich bald weitere St. Martiner anschließen werden. „Auch in Aigen-Schlägl kamen innerhalb eines Monats vier weitere Nutzer dazu, nachdem der Mühlferdl gestartet wurde“, berichtete er. Weitere E-Carsharing-Projekte sind schon fix in St. Stefan und Haslach geplant. Mühlviertelweit sollen bis Ende des Jahres 45 MühlFerdl fahren. Mehr Infos: www.muehlferdl.at

Die Sponsoren des St. Martiner MühlFerdls:

Fahrschule Pichler

Baufirma Lang

Sparkasse

Raiffeisenbank

AVL Institut


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Gastuser
Gastuser
27.03.2017 13:50

Elektromobilität

Ich bin noch nicht wirklich überzeugt davon, dass die Elektromobilität wirklich so GRÜN ist, wie immer behauptet wird. Die Schwachstelle ist die Batterie. Die Herstellung und natürlich auch die Entsorgung der Batterie belastet die Umwelt sehr und es gibt noch keine Lösung dazu.


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