ST. OSWALD. Vergangenen Samstag war es soweit und das erste Meisterschaftsspiel der Frühjahrssaison stand auf dem Programm. Vor heimischem Publikum wollten die Mädels aus St. Oswald eine spielerisch gute Leistung abrufen und zu Hause, seit 2014, weiterhin ungeschlagen bleiben.

Gegner war die Mannschaft aus Krenglbach. Die Partie war hart umkämpft. Viele Zweikämpfe entstanden, wobei die Fußballerinnen aus St. Oswald oft den Kürzeren zogen.
Anstelle sich Bälle anzunehmen und mit Ruhe ins Spiel zu finden, wurden viele hohe Bälle gespielt, die selten einen Abnehmer fanden. So gerieten die St. Oswalder Mädels immer mehr unter Druck und nach zwölf Minuten auch in Rückstand. Ursache war ein Eigentor, das nach einem Eckball entstanden war. Doch auch der Gegentreffer weckte die St. Oswaler Spielerinnen nicht wirklich auf. Es ergaben sich zwar auch Torchancen zu Gunsten der Heimmannschaft, diese wurden aber nicht verwertet. Nach nur 37 Minuten dann der nächste Rückschlag. Anna Wastlbauer netzte gekonnt zum 0:2 für die Gäste ein.
In der Halbzeit wurde abgerechnet
In der Halbzeit wurden die Oswalderinnen nochmals motiviert, die Partie nicht aufzugeben – abgerechnet wird bekanntlich immer erst, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Fortan ergaben sich mehr Chancen für die Oswalderinnen. Einige schöne Spielzüge konnten auch ausgeführt werden. Trotzdem war das Spiel weiterhin kein spielerischer Leckerbissen. Nach 62 Minuten dann der Befreiungsschlag. Eva Gutenbrunner verkürzte auf 1:2. Dieses Tor brachte wieder Funkeln in die Augen der Heimischen. Man merkte, dass im Spiel doch etwas möglich war. Dies war tatsächlich der Fall: In der 76. Minute gelang Lisa Feilmayr der Ausgleich zum 2:2. Der Jubel und die Erleichterung waren groß. Nun war das Ziel, zumindest einen Punkt aus der Partie heimzuspielen, in Reichweite. Mit vereinten Kräften verteidigte St. Oswald gegen die kämpferischen Mädels aus Krenglbach. Beinahe geschah sogar noch das Wunder und das Match hätte durch die Ecker-Schwestern sogar noch gedreht werden können. Aber dies wäre aufgrund der Leistung in Hälfte eins auch nicht gerecht gewesen.
Teamleiterin Carina Reindl fällt dazu nur eines ein: „Mädels wir sind spitze und können unendlich stolz auf uns sein. Wir haben schon so viel gemeinsam erreicht und alleine das sollte Grund genug sein, um an sich/uns zu glauben.“


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