LR Steinkellner: Sanierung der Mauthausener Donaubrücke an nur sieben Wochenenden abgeschlossen
ST. PANTALEON-ERLA. Der schlechte Allgemeinzustand und die Defizite der Bestandsstatik erforderten im heurigen Sommer eine Sanierung der Stahl- und Betonteile an der Donaubrücke Mauthausen. Während der Sanierung beginnend mit 7. Juli 2018 sollte die Dauer der Verkehrsbehinderung auf zehn Wochenendsperren (jeweils Samstag 19 bis Montag 4 Uhr) begrenzt sein. Nun konnten die Arbeiten vorzeitig abgeschlossen werden.

Auf Grund der außergewöhnlich guten Witterung in den Zeiten der Sanierungsarbeiten und den raschen Fortschritten seitens des Auftragnehmers, konnten die Arbeiten vergangenes Wochenende zur Gänze abgeschlossen werden. Dadurch wird die Verkehrsbehinderung um drei Wochenenden reduziert und die Benutzung der Donaubrücke Mauthausen ist wieder uneingeschränkt möglich.
Effiziente Abwicklung
„Noch vor wenigen Jahren musste man im Zuge der Sanierungsmaßnahmen von einer dreimonatigen Totalsperre ausgehen. Mit dem gewählten und modernen Sanierungsverfahren konnten wir eine effiziente Abwicklung mit geringstmöglichen Verkehrsbehinderungen gewährleisten. Hiervon profitieren die Wirtschaft, die Arbeitnehmer sowie die Pendler in der Region“, so Oberösterreichs Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner (FPÖ).
Nächste Schritte
„Hier geht es um eine wichtige Verbindung zwischen Nieder- und Oberösterreich und man sieht, was möglich ist, wenn das Miteinander zwischen den Bundesländern stimmt“, hält Niederösterreichs Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko fest. „Nach der Sanierung steht nun das Vorprojekt zur detaillierten Linienführung, die Vorbereitung für die Trassenverordnung sowie die Verhandlungen mit den Grundbesitzern an. Wir sind im Sinne der Pendler und Wirtschaftstreibenden natürlich darum bemüht, auch hier so rasch als möglich voranzukommen.“
Kosten von Ländern getragen
Die Sanierungsarbeiten wurden von der Abteilung Brücken- und Tunnelbau des Landes OÖ geplant, ausgeschrieben und überwacht. Die Kosten dieser Maßnahmen belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro und werden von den Länder NÖ und OÖ gemeinsam getragen. „Wir freuen uns sehr über die rasch erfolgten Sanierungsarbeiten. Der Dank gilt allen Beteiligten und besonders den fleißigen Arbeitern, die trotz hitziger Temperaturen eine Bauzeitverkürzung realisieren konnten“, zeigen sich Landesrat Steinkellner und Landesrat Schleritzko zufrieden.


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