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HERZ MOSTVIERTEL. Die Gemeindevertreter und Amtsleiter der Gemeinden der Kleinregion Herz Mostviertel informierten sich über Kooperationsprojekte bei der Fachexkursion in die Kleinregion Tullnerfeld.

Von links nach rechts vorne: Alois Seirlehner (Vizebürgermeister St. Peter in der Au), Erin Pittersberger (Bürgermeister Weistrach), Kleinregionsberaterin Birgit Weichinger (NÖ.Regional.GmbH), Kleinregionsobmann Johannes Heuras (Bürgermeister St. Peter in der Au), Johann Kimmeswenger (Gemeindeverwaltung Seitenstetten)Von links nach rechts hinten: Florian Kammerhuber (Amtsleiter Wolfsbach), Josef Unterberger (Bürgermeister Wolfsbach), Johann Spreitzer (Bürgermeister Seitenstetten), Johann Schachermayer (Amtsleiter Ertl), Josef Forster (Bürgermeister Ertl), Josef Maderthaner (Amtsleiter St. Peter in der Au), Friedrich Hinterleitner (Bürgermeister Biberbach) Foto: NÖ.Regional.GmbH

HERZ MOSTVIERTEL. Die eintägige Fachexkursion der Gemeinden der Kleinregion Herz Mostviertel führte in die Marktgemeinde Michelhausen im Tullnerfeld. Die Gemeindevertreter und Amtsleiter informierten sich über eine moderne Verwaltungskooperation der sechs Gemeinde in der Kleinregion Tullnerfeld. Mit Sitz am Gemeindeamt in Michelhausen wurde vor zwei Jahren die Verwaltungsgemeinschaft gegründet. Die Hauptaufgabe der Verwaltungsgemeinschaft liegt bei der Führung eines gemeinsamen Bauamtes. Ein gemeinsamer Sachverständiger bietet Beratung für die Bauanträge im privaten und gewerblichen Bereich.

Für den Gemeindebürger hat sich nichts geändert, die Abgabe von Bauanträgen erfolgt in der eigenen Gemeinde und die Bearbeitung am gemeinsamen Baumt. Am Nachmittag wurde die Kleinregionssitzung mit Abstimmungsthemen abgehalten und die Feier anlässlich dreißig Jahre Gemeinschaftskläranlage besprochen. Danach hielt Josef Wallenberger einen Fachvortrag über den „Demographischen Wandel im ländlichen Raum“.

Demographie Check

Die Geburten- und Sterbebilanz der Region sind ausgeglichen, jedoch zeigen die bevorstehenden Pensionsantritte der geburtenstarken Altersgruppen einen Handlungsbedarf speziell im Bereich Arbeitsmarkt. Die Kleinregionsgemeinden beschlossen die Durchführung eines „Demographie Checks“ für die Kleinregion, um für notwendige Maßnahmen in der Zukunft gerüstet zu sein. „So sichern wir Arbeitsplätze und stärken Wohnraum sowie Infrastruktur in der Region“, bestätigt Bürgermeister und Kleinregionsobmann Johannes Heuras.


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