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Entwicklungshilfe: Ein gemeinsame Kampf für das Recht auf Bildung und Schule

Leserartikel Christian Hartl, 22.08.2016 15:13

ST. PETER/GUATEMALA Obwohl es in Guatemala offiziell eine Schulpflicht gibt, haben viele Kinder am Land oft keine Chance, eine solche von innen zu sehen. Weil Bildung auch mehr Chancen bedeuten, bauen Franz Hehenberger von Sei so frei und die Partnerorganisation Adico Schulen für die dort lebenden Kinder.

Franz Hehenberger fährt immer wieder nach Guatemala © Sei so Frei
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as Leben in der Berggemeinde Joyabaj ist nicht einfach: Viele Familien leben von dem, was ihr kleines Stück Land hergibt und müssen mit umgerechnet 4 Euro am Tag bis zu zehn Personen ernähren. Dass da jede helfende Hand gefragt ist und die Frage nach einer vernünftigen Schulbildung erst dann gestellt wird, wenn alle satt sind, liegt auf der Hand. „Obwohl das Leben hier verhältnismäßig günstig ist, geht es sich oft nicht aus“, berichtet Franz Hehenberger, Geschäftsführer von Sei so Frei über seine Besuche. In den kargen ländlichen Regionen von Guatemala fehlen oft die Voraussetzungen, dass Kinder lesen, schreiben, rechnen und die Amtssprache Spanisch erlernen können. Denn dafür fehlt oft das Verständnis der Eltern, ihren Nachwuchs nicht zur Haus- oder Feldarbeit einzusetzen, sondern ihnen eine Zukunft zu bieten. Neben motivierten Lehrkräften, die es als ihre Berufung sehen, in dieser Gegend zu arbeiten, braucht es auch eine funktionierende Infrastruktur.

Drei Schulen 2016 eröffnet

Mit den Spenden aus dem Bundesland baut Sei so Frei daher kleine Schulen. Heuer konnten Hehenberger und sein Team drei Volksschulen in den Dörfern San Antonio Las Flores, Xecrùz und Catoyac I eröffnen. Hehenberger: „Dank der verbesserten Infrastruktur besuchen immer mehr Kinder den Unterricht – häufig bis zur sechsten Klasse. Die Familien werden außerdem mit Schulmaterial, Kleidung und Schuhen für die Kinder unterstützt.


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