Petringer können aufatmen: Ende der Straßensanierung ist in Sicht
ST. PETER. Bereits ein halbes Jahr dauern die Sanierungsarbeiten an der Haslacher Straße L1512. Die Geduld der Siedlungsbewohner wird da auf eine harte Probe gestellt. Gerade jetzt mit Schulbeginn steigt der Unmut, denn einen sicheren Schulweg stellt man sich anders vor. Bürgermeister Engelbert Pichler versteht die Sorgen, muss aber noch ein wenig um Verständnis bitten.

Im Gespräch mit einer Mutter eines Schülers wurde der Unmut der Anrainer deutlich. „Mein Sohn ist vorher mit dem Rad zur Schule gefahren oder zu Fuß gegangen, jetzt fahre ich ihn aber mit dem Auto“, erzählt die Petringerin. „Es ist unfassbar wie die Autos teilweise vorbeirasen, ich trau mich oft selbst nicht zu Fuß zu gehen“, sagt die betroffene Mutter. Ihr und allen Bewohnern ist bewusst, wie wichtig diese Arbeiten sind. „Aber schon langsam dauert es uns zu lange und wir sind echt froh wenn hoffentlich in einem Monat wieder die gewohnte Ruhe einkehrt.“
Bürgermeister begründet Verzögerungen
Denn laut Bürgermeister Engelbert Pichler soll ab 17. Oktober die Straße asphaltiert und somit die Baustelle abgeschlossen werden. Mit den Arbeiten wurden die Wasserleitungen im Ort getrennt. „Wenn beispielsweise ein Wasserrohrbruch entsteht, ist nicht gleich der ganze Ort betroffen, sondern nur einzelne Gebiete“, erklärt Pichler.
Außerdem wurden Leitungen erneuert. „Viele der Leitungen sind auch auf Privatgrund verlegt, was die Fertigstellung der Baustelle nicht gerade beschleunigt hat. Und wie es eben so ist, hatte die bauausführende Firma auch noch Sommerurlaub“, nennt der Bürgermeister weitere Gründe der Verzögerung. „Ich bitte um Verständnis und möchte vor allem an die Autofahrer appelieren, die Geschwindigkeitsbeschränkung einzuhalten, damit Sicherheit am Weg in den Ort hinein geboten ist.“


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