Allerstorfer krönt sich zum dritten Mal zum Judo-Staatsmeister
ST. PETER. Der Petringer Judoka Daniel Allerstorfer wurde am Samstag in Hard zwar Staatsmeister, ärgerte sich aber trotzdem ein wenig. Denn sein derzeit stärkster heimischer Widersacher, der Wiener Stephan Hegyi, hatte krankheitsbedingt passen müssen.

Allerstorfer traf in der Klasse über 100 Kilo auf den Gallneukirchner Martin Nagler und den Wimpassinger Andreas Mruk - welche der WM-Siebte auf dem Weg zu seinem dritten Staatsmeistertitel letztlich ungefährdet überwand. Nach 2013 und 2015 schlug er 2017 somit wieder zu.
Vier UJZ-Medaillengewinner
Für das UJZ Mühlviertel-Team gab es am Samstag insgesamt vier Medaillenträger zu feiern: Marianne Hollensteiner (+78 kg) erreichte Silber, für die 34-Jährige ist nach elf Staatsmeistertiteln (Klubrekord) jetzt Schluss. „Das waren meine letzten Staatsmeisterschaften“, verkündete sie, als sie vom Podest stieg.
Nur knapp zehn Sekunden fehlten Driton Shala (-73 kg) auf seinen ersten Staatsmeistertitel, er gewann ebenfalls Silber. Mario Wiesinger (-66 kg) holte bei seinem Debüt prompt Bronze.
Nur knapp das Halbfinale verpasst
Mit Rebekka Autengruber (bis 70 kg) hätte fast noch eine zweite Debütantin gleich den Sprung auf das Stockerl geschafft. Die Ulrichsbergerin stieg aus ihrem Dreierpool mit einem Sieg und einer Niederlage letztlich aber wegen der schlechteren Unterbewertung nicht in das Halbfinale auf.


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