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ST. PETER. Eine „Schweinerolle“ wurde Daniel Allerstorfer bei der Open-WM zum Verhängnis: Der Petringer Judoka musste leider schon nach der ersten Runde die Segel streichen.

  1 / 2   Nach der Auftakt-Runde war die Open-WM für Daniel Allerstorfer leider zu Ende. Foto: Christian Fidler

Allerstorfer traf bei der mit Spannung erwarteten Open-(ohne Gewichtsklassen)-Weltmeisterschaft in Marrakesch zum Auftakt auf den um rund 16 Kilo schwereren Ukrainer Andrii Kolesnyk. Dabei war klarer Auftrag: dessen rechte Pranke kaltstellen. Konzentriert auf den Griffkampf übersah der UJZ-Mühlviertel-Sportler jedoch einen Soto-makikomi-Angriff seines Gegners. Eine Technik, die im Judo-Volksmund als „Schweinerolle“ bezeichnet wird.

Kampfplan ging nicht auf

Das daraus resultierende Waza-ari warf den gesamten Kampfplan Allerstorfers über den Haufen. Der 24-Jährige musste daraufhin offensiver werden und wurde noch ausgekontert (Waza-ari) und festgehalten.

Zweiter Österreich ebenfalls draußen

Dem zweiten österreichischen Starter, Stephan Hegyi, erging es nicht besser. Auch der Wiener verlor seinen Auftaktkampf. Er unterlag Temuulen Battulga (MGL) mit drei Shidos.

Dritter Platz bei Wahl

Eine Erfolgsmeldung gibt's von anderer Seite: Die Niederwaldkirchnerin Silvia Ehrengruber wurde für die Installierung einer Damen-Bundesliga bei der von der BSO (Bundes-Sportorganisation) durchgeführten Wahl zu „Österreichs Funktionärin des Jahres“ mit Rang drei ausgezeichnet. “Das freut mich riesig. Um ehrlich zu sein, hatte ich gar nicht damit gerechnet, für die Wahl nominiert zu werden“, meinte die ehemalige EM-Dritte, die neben ihrer Tätigkeit für die Liga auch Kassierein im UJZ sowie im ÖJV ist.


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