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ST. PETER/ ST. JOHANN. Viel hat sich in den letzten Monaten in den Agenda 21-Prozessen der Gemeinden St. Peter und St. Johann am Wimberg getan. Vom Bürgerrat bist zur Zukunftswerkstatt wurde über die Zukunft der Gemeinden nachgedacht. Bei den Projektwerkstätten geht es nun an die Umsetzung.

Die Bürger aus St. Peter sind voller Tatendrang. Foto: Wolfgang Mader
  1 / 2   Die Bürger aus St. Peter sind voller Tatendrang. Foto: Wolfgang Mader

In St. Peter geht die Projektwerkstatt am 19. Juni um 19.30 Uhr im Foyer in der Volksschule über die Bühne. Mit einem „Petringer Kaffeehaus“ in Kooperation mit dem Lebensthemenhaus, sowie durch die Umfeldgestaltung im Bereich der Volksschule und des Pfarrhofs sollen qualitätsvolle Treffpunkte für alle Generationen geschaffen werden. Mit einem „Bürosharing im Zentrum“ möchte man Leerstände und Infrastruktur im Ortskern nutzen, um das Leben und Arbeiten am Land zu unterstützen.

Weitere Themen sind die Erhöhung der Verkehrssicherheit, der Aufbau einer Tauschbörse um auf einfachem Wege Dinge und Nachbarschaftshilfe auszutauschen, der Aufbau von Kooperationen zwischen dem Lebensthemenhaus und dem betreubaren Wohnen sowie der Aufbau der zukunftsorientierten Marke „Voi St. Peter“.

Aufbau eines Nahversorgerzentrums

In St. Johann ist es am 20. Juni um 19.30 Uhr im Pfarrheim soweit. Ein Projekt mit großer Visionskraft ist die Entwicklung eines multifunktionalen Nahversorgungszentrums. Weiters sollen Aktivitäten geplant werden, die zur Stärkung der Nahversorgung und des Ortslebens beitragen. Unter dem Motto „St. Hans macht mobil“ geht es darum bedarfsorientierte Mobilitätsangebote zu entwickeln. Die Projektidee „Freiraum für Kreativität und Selbstständigkeit“ zielt darauf ab multifunktionale „Orte der Begegnung“ für Akteure in Nischengewerben, Vereine und Gruppen aufzubauen und für diese vielseitig nutzbar zu machen.

Erhalt der Kinderbetreuungsangebote

Ein besonderes Anliegen ist auch der Erhalt der Kinderbetreuungsangebote bis zehn Jahre und die Entwicklung von monatlichen Projektnachmittagen für Kindern. Unter dem Titel „Senioren-Wohngemeinschaft“ geht es um neue Modelle für das Wohnen im Alter am Land. 

Mehrwert für die Gemeinden

„Es ist unglaublich zu beobachten, welche Energie und Kreativität unsere Gemeindebürger in den Prozess miteinbringen. Die daraus resultierende Ideenvielfalt trägt dazu bei, dass die sich nun herauskristallisierenden Projekte mit Sicherheit einen großen Mehrwert für unsere Gemeinde darstellen“ freut sich Bürgermeister Engelbert Pichler aus St Peter.


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