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Hochwasserschutz mit allen Sinnen erleben
RABENSTEIN AN DER PIELACH. Unter dem Motto „Flüsse muss man verständlich machen“, erlebten 24 Volksschüler aus der Gemeinde eine abwechslungsreiche Flussraum-Führung.

Wie die Hochwässer in den vergangenen Jahren gezeigt haben, stößt der technische Hochwasserschutz an seine Grenzen. Es müssen daher nachhaltige Strategien zum Schutz der Bevölkerung vor der Naturgewalt Hochwasser umgesetzt werden. Aus diesem Grund bietet die Abteilung Wasserbau des Amtes der NÖ Landesregierung im Rahmen von als Workshops angelegten Führungen Schülern die Möglichkeit, den Themenkreis „Schutz vor Hochwasser“ mit allen Sinnen zu erleben. Hochwasser-(Fang)Spiel & Co Umwelt-Gemeinderat Gottfried Auer, zugleich Obmann des Pielach-Wasserverbandes, organisierte den Termin für die Rabensteiner Schüler. Somit hatten diese etwa die Möglichkeit, die Wasser-Durchlässigkeit und das Speichervermögen verschiedener Materialien zu testen, oder an einem Hochwasser-(Fang)Spiel teilzunehmen. Die Kinder waren auf einer an die Pielach angrenzenden Wiese unterwegs, nicht zuletzt deshalb, weil große, unverbaute Flächen wie diese entlang eines Flusses im Hochwasserfall als Überflutungsraum eine zentrale Rolle spielen. „Mäanderspiel“ Bestens geeignet war die Auwiese auch für das „Mäanderspiel“, bei dem den Kindern vermittelt wurde, dass die gefährliche Erhöhung der Fließgeschwindigkeit die negative Auswirkung einer Gewässer-Begradigung ist und eine solche daher vermieden werden sollte. Schließlich bestanden alle Schüler mit Bravour die Aufnahmeprüfung zum „Wasserbauer“. Fotos: Johann Bruckner, Peter Hütthaler & Gottfried Auer


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