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TRADIGIST. Unterricht der ganz besonderen Art erhielten Kinder der ersten und zweiten Tradigister Volksschulklasse in Form einer Bachwanderung. Bei hochsommerlichen Temperaturen machten sich die kleinen Forscher mit ihrer Volksschul-Pädagogin Claudia Springer und vier Begleitpersonen auf den Weg in den Tradigistbach.

Die Kinder der ersten und zweiten Tradigister Volkschulklasse nahmen mit Begeisterung an der Bachwanderung teil.

Mit Gummistiefeln, kleinen Kübeln und Becherlupen ausgerüstet begab sich die Gruppe direkt in den kalten Bach und hielt Ausschau nach Tieren, die dort leben. Viele Steine und Äste wurden umgedreht und genau betrachtet.

Wassergüte messen

Neben all den Informationen über kleine Wasserbewohner lernten die Schüler, dass man an dem Vorkommen gewisser Tiere und Pflanzen die Wassergüte messen kann. Aufgrund der entdeckten Tiere im Tradigistbach konnten die Kinder diesem Gewässer ein sehr gutes Zeugnis ausstellen.

Müll im Bach

Auch der Umweltschutz wurde thematisiert. Empört entdeckten manche Kinder auch Müll im sonst klaren Wasser. Dosen oder Plastik verrotten nicht und stellen eine erhebliche Gefahr für die Umwelt dar, musste festgestellt werden.

Erlebnis- oder Outdoorpädagogik

Abgesehen von den körperlichen Herausforderungen und dem Forschen im heimischen Gewässer kam auch der Spaß bei dieser Expedition nicht zu kurz. Alle Kinder sowie ihre Begleitpersonen genossen die Abkühlung und das unbeschwerte Toben im kühlen Nass. Die Kombination aus Bewegung, Spaß, Information und Forschung war für alle Teilnehmer ein lehrreiches Erlebnis. So definiert sich laut Pädagogin Claudia Springer Erlebnis- oder Outdoorpädagogik als eine handlungsorientierte Methode, in der die Elemente Natur, Erlebnis und Gemeinschaft pädagogisch miteinander verbunden werden.


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