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HOFSTETTEN-GRÜNAU. Die Eltern jenes siebenjährigen Buben, der Mitte Juni in einem Badeteich von einem Hecht attackiert worden war, verlangen nun Schmerzensgeld. Das Kind musste laut Michael Hofbauer, dem Anwalt der Familie, bereits zweimal operiert werden.

Diejenigen Hechte, die größer als 75 Zentimeter waren, wurden bereits Mitte Juni gefangen und lebend in die Donau übersiedelt. Foto: Gemeinde

Nun soll ein medizinisches Gutachten erstellt und die Höhe des Schmerzensgeldes definiert werden. Nachdem im besagten Badeteich bereits zum zweiten Mal ein Kind von einem Fisch attackiert worden sei, habe die Gemeinde nach Ansicht Hofbauers zu spät reagiert und die großen Hechte erst nach der letzten Attacke abgefischt. Auch Hofstetten-Grünaus Bürgermeister Arthur Rasch hat bereits einen Anwalt eingeschaltet und verweist darauf, dass „Baden auf eigene Gefahr!“-Schilder entlang des Sees montiert seien und in einem Teich ganz ohne Raubfische die Wasserqualität nicht zu halten sei.

Hechte lebend in die Donau übersiedelt

Die abgefischten Hechte, die alle größer als 75 Zentimeter sind, sind übrigens laut Gemeinde lebend in die Donau übersiedelt worden. Es werde versucht, im See Zander nachzusetzen. „Darüber hinaus werden wir diejenigen Hechte, die wegen der guten Wasserqualität im See bleiben werden, im Auge behalten“, so Orts-Chef Rasch.


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