Mädchen im Rollstuhl bei Feuerwehrübung gerettet
BÖHEIMKIRCHEN. Am vergangenen Freitag schrillten in der Volksschule Böheimkirchen die Alarmglocken – Feueralarm!

Nach kurzer Zeit versammelten sich Schüler und Lehrer am Sammelplatz vor der Kirche, da kam auch schon die Feuerwehr mit Blaulicht und Folgetonhorn um die Ecke. Dann der Schreck: ein Kind, das im Rollstuhl sitzt, wird vermisst. Sofort macht sich ein Atemschutztrupp auf den Weg, um das Kind zu suchen. Im verrauchten Trakt finden sie das Mädchen und bringen sie in Sicherheit. Was nach einem Schreckenszenario klingt, war glücklicherweise nur eine Übung. Am Sammelplatz erklärte Kommandant Leo Stiefsohn den Kindern noch, dass sie keine Angst vor einem Marsmännchen haben müssen, sondern das lediglich Atemschutzgeräteträger sind, die Menschen aus verrauchten Gebäuden retten und diese Geräte zum Atmen brauchen.
Im Anschluss durchliefen alle Viertklässler einen Stationsbetrieb, um das Feuerwehrwesen näher kennenzulernen. Nicht ganz uneigennützig, ist die Feuerwehr doch immer auf der Suche nach Nachwuchs ab 10 Jahren. Beim Rüstfahrzeug konnten die Kids erleben, wie es ist, ein Auto für eine Menschenrettung vorzubereiten und beim Wechselladefahrzeug in luftige Höhen schnuppern. Beim Tanklöschfahrzeug durfte jeder den Atemschutz selbst ausprobieren und natürlich auch Feuerwehrmann spielen und mit dem Hochdruckschlauch einen Mistkübel löschen. Bei der Station Feuerwehrjugend konnten die Jugendlichen dann noch einen Teil der Feuerwehrjugend Übungsstrecke absolvieren, wo die Zeit jedes Zweier-Teams gestoppt wurde und die Mädchen deutlich besser abschnitten als die Burschen.
Weitere Übungen: Jugendübung ab 14.07. wieder jeden Dienstag von 17:30-19:00 Uhr


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