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BEZIRK. Die Schulbank drücken durften Mesner aus dem Bezirk anlässlich eines dreitägigen Lehrganges an der Österreichischen Mesnerschule in St. Pölten. Auf dem Programm stand die Vermittlung theoretischen Fachwissens sowie praktischer Anleitungen.

Alois Spatl (Pfarre Kirchberg), Susanne Jilek (Pfarre Heiligenkreuz), Karl Hinterwallner (Pfarre Böheimkirchen), Franz Steindl (Pfarre Hofstetten-Grünau), Josef Humpelstetter (Pfarre Karlstetten), Josef Schlager (St. Pöltner Dompfarre) mit den Ausbildungsleitern Richard Wöginger (Diözesanleiter der Mesner) und Mesner-Experte Martin Salzmann Foto: Wolfgang Zarl

In der Praxis tätige Ausbildnern vermittelten Sachwissen in Glaubenslehre, Liturgie und praktischer Mesner-Arbeit. Zudem war es das Ziel, die Sicherheit und das Selbstvertrauen der Kursteilnehmer zu stärken und sie zum Mesnerdienst zu befähigen.

Umgang mit liturgischen Geräten

Der Lehrplan sah unter anderem Folgendes vor: den Umgang mit liturgischen Geräten, Textilien und Büchern, die oft von hohem Alter sind; praktische Übungen in der Sakristei; die technischen Anlagen – wie Mikrofon oder CD-Player – in der Kirche; das Thema Einbruch und Diebstahl; die Gestaltung des Kirchenraumes; die Bedeutung der Messfeier, Wortgottesfeier, Andachten und Stundengebet oder Unfallverhütung und Brandschutz.

Vielfältige Arbeiten

„Die Arbeiten der Mess-Diener sind vielfältig“, betont Richard Wöginger, Diözesanleiter der Mesner. Ihn freue, dass die meisten Pfarren genügend Mesner hätten, der Trend gehe aber dahin, dass es Mesner-Teams gebe und die Verantwortung nicht auf Einzelpersonen liege. „Vielfach gehen aus den Ministranten im Bezirk Mesner hervor, denn die Tätigkeit ist sehr faszinierend und abwechslungsreich“, erklärt Wöginger weiter. Viele Mesner seien fast schon Seelsorger, da sie oft erste Ansprechpersonen seien. „Den Mesner kennt man eben in der Pfarre“, so Wöginger. Daher seien Mesner auch angesehen und Vertrauenspersonen.


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