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ST. PÖLTEN LAND. Sieben Wiener Bezirke und 51 niederösterreichische Gemeinden sind im Biosphärenpark Wienerwald organisiert und arbeiten an Schutz dieses einzigeartigen Lebensraums nahe der Großstadt Wien mit bald 2 Mio Einwohnern.

Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima, Biosphärenpark-Direktorin Andrea Moser, Umweltlandesrat Stephan Pernkopf. Foto: Privat

Die Forschung ist eine zentrale Aufgabe in einem UNESCO Biosphärenpark. Es wurden 21 Forschungsprojekte unter Beteiligung des BPWW durchgeführt, darunter wichtige Erstkartierungen der Artenvielfalt in den Kernzonen Wiens und Niederösterreichs. Im Zuge dieser Untersuchungen wurden viele unterschiedliche Arten erstmals in Österreich nachgewiesen, so z.B. 17 seltene Pilze. 

Der GEO Tag der Artenvielfalt wiederum macht Wissenschaft und Natur für die Bevölkerung erlebbar. 2015 fand er zum neunten Mal statt, insgesamt konnten im Laufe der letzten Jahre mehr als 10.000 Menschen direkt angesprochen werden. Die neue Biosphärenpark-Managerin betonte jüngst im Interview mit Tips St. Pölten, dass sie die Öffentlichkeitsarbeit weiter forcieren wolle um die Großartigkeit des länder- und gemeindenübergreifenenden speziellen Lebensraums darzustellen.

Überhaupt ist die Einbeziehung der Bevölkerung für die Umsetzung eines Biosphärenparks wesentlich. In den letzten vier Jahren seien mehr als 9.000 Arbeitsstunden von freiwilligen Helfern – darunter auch viele Schüler – geleistet, um etwa das Zuwachsen von Trockenrasenflächen zu verhindern und wertvollen Lebensraum für seltene Lebewesen zu sichern.

Über Bildungsprojekte und Öffentlichkeitsarbeit, wie zum Beispiel die Biosphärenpark-Schulstunden, das Biosphärenpark-Spiel, die Trockenrasenaktionstage oder die zahlreichen Besucherangebote und Infostände bei diversen Veranstaltungen werden Aufgaben, Ziele und Aktivitäten des Biosphärenpark Wienerwald einer breiten Öffentlichkeit kommuniziert. So konnten über die Jahre immer mehr Personen für die Idee des Biosphärenparks begeistert werden und sich auch aktiv an der Weiterentwicklung beteiligen.

Internationale Vernetzung ist in einem Biosphärenpark ein Muss: Zahlreiche in- und ausländische Besucherexkursionen wurden durch den Wienerwald geführt, darunter Gruppen aus China, Kanada, Australien, Laos, Vietnam, Ukraine, Georgien und Kamerun.

„Der Biosphärenpark Wienerwald versteht sich seit 10 Jahren als Lebensregion, in der Mensch und Natur gleichermaßen ihren Platz finden und voneinander profitieren“, erklärt Landesrat Stephan Pernkopf, „Seine Einzigartigkeit ist geprägt durch die Vielfalt von Natur, Kultur und nachhaltiger Bewirtschaftung am Rande der Großstadt Wien.“

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Redaktion Tips St. Pölten

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Mail: w.pelz@tips.at oder we_pe@gmx.at

Post: W. Pelz, Postfach 39, 3101 St. Pölten


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