Start für Hochwasserschutz-Projekt
KIRCHBERG AN DER PIELACH. Mit einem „Herzlichen Dankeschön an die Freiwillige Feuerwehr“ seitens Bürgermeister Anton Gonaus ist der Startschuss für das Hochwasserschutz-Projekt in der Marktgemeinde gefallen.

Zum einen dürfen die Mitarbeiter der ausführenden Firma Traunfellner die WC-Anlagen des Feuerwehrhauses benutzen. Zum anderen geht die Zufahrtsstraße zum Bauobjekt über das Gelände der Feuerwehr. „Die schöne Grünanlage kann derzeit nicht benützt werden wird aber bis spätestens beim nächsten Wehrfest wieder schön anzusehen sein“, betont der Orts-Chef.
ProjektbeschreibungIm Ortszentrum soll im Rahmen des Projektes das alte Holzwehr abgerissen und durch ein neues Klappwehr, das bei Hochwasser umgelegt werden kann, ersetzt werden. „Dadurch kann der Wasserspiegel in diesem Bereich entscheidend abgesenkt werden“, erklärt Amtsleiter Hannes Karner. Ergänzend dazu werden flussaufwärts begleitende Uferschutzmaßnahmen, also Dämme und Mauern angelegt.
Herzstück Rückhaltebecken„Das Herzstück des Hochwasserschutzes im Endausbau wird das etwa sieben Hektar große Rückhaltebecken sein, das bei einem hundertjährigen Hochwasser die Wasserspitzen entscheidend abfangen soll“, so Karner. Im Zuge des Hochwasserschutz-Projektes soll auch ein „altes“ Wasserkraftwerk modernisiert und damit die Stromgewinnung um das Siebenfache gesteigert werden. „Das Wasserkraftwerk wird dann rund 700.000 kWh Strom im Jahr erzeugen“, betont der Amtsleiter.
FACTS: Baukosten: ca. 8 Mio. EuroBauzeit: 4 Jahre


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