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Leserartikel Werner Pelz, 09.11.2015 21:27

ST. PÖLTEN/NÖ. Immer mehr Frauen führen - nicht nur, aber gerade auch hier - landwirtschaftliche Betriebe. Ausgebildet wurden sie in der Regel an den Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) des Landes.

Eine der erfolgreichen Absolventinnen der Landwirtschaftlichen Fachschulen ist Evelin Forthuber. Sie schloss ihre Ausbildung zum Landwirtschaftlichen Meister an der LFS Warth im Jahr 2005 ab und hat sich seitdem ihr berufliches Standbein mit tierfreundlicher Milchproduktion aufgebaut. Am Foto: Evelin Forthuber und Tochter Anika mit Landesrätin Barbara Schwarz. Foto: Mück

Von den insgesamt 3.368 Schülern, die an niederösterreichischen LFS zu landwirtschaftlichen Facharbeitern ausgebildet werden, sind aktuell 736 weiblich – also rund 22%. 221 junge Frauen haben im letzten Schuljahr die Ausbildung zur landwirtschaftlichen Facharbeiterin erfolgreich abgeschlossen. Viele der Absolventinnen führen heute erfolgreich landwirtschaftliche Betriebe. Frauen- und Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz würdigt den vermehrten Zustrom junger Frauen an den LFS und ist überzeugt: „Was früher undenkbar war, ist heute kein ungewöhnliches Bild mehr: Junge Frauen entdecken ihre technischen Fähigkeiten und interessieren sich für die Führung eines landwirtschaftlichen Betriebes. In unserer heutigen Gesellschaft haben sich Frauen so weit emanzipiert, dass sie auch im Agrar-Bereich immer öfter die führende Rolle einnehmen.“ Dennoch wolle sie die Damen ermutigen, „sich noch mehr in der Männerwelt zu behaupten“ und „ihre Begabungen nicht durch Klischees und geschlechterspezifische Vorurteile einschränken zu lassen“


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