Gonaus als LEADER-Obmann bestätigt
KIRCHBERG AN DER PIELACH. Die Mitglieder der LEADER-Region Mostviertel-Mitte trafen sich im Pielachtal, um den Vorstand neu zu wählen. Kirchbergs Bürgermeister Anton Gonaus wurde in seinem Amt als Obmann bestätigt. Als Gastreferent sprach Kurt Farasin, Geschäftsführer der Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H. über die Zeit nach der NÖ Landesausstellung.

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde statutengemäß der Vorstand der LEADER-Region neu gewählt. Im Amt bestätigt wurden neben Obmann Anton Gonaus und seinen beiden Stellvertreter Martin Leonhardsberger und Herbert Schrittwieser auch die Vorstandsmitglieder Friedrich Ofenauer, Hans-Jürgen Resel und Alfred Hinterecker. Neu in den Vorstand gewählt wurden Thomas Vasku und Kurt Wittmann. Als Kassaprüfer bestellt wurden Manfred Roitner und Andreas Fertner. Gonaus bedankte sich für die großartige Zustimmung. Er ist bereits seit 2001 ehrenamtlich als LEADER Obmann tätig. Mit einem kleinen Präsent aus dem LEADER Vorstand verabschiedet wurde Josef Hösl, der ebenfalls 14 Jahre lang im LEADER-Vorstand tätig war.
Mitarbeiter-Team neu aufgestellt
Berufliche und private Veränderungen machten es nötig, das LEADER-Regionsbüro neu zu besetzen. Die Karenzvertretung der Geschäftsführung übernahm Petra Scholze-Simmel, die schon in LEADER+ als Geschäftsführerin der LEADER-Region Pielachtal tätig war. Ihr zur Seite stehen mit Johanna Eder, Christina Sieder sowie Alexandra Wieseneder neue Mitarbeiterinnen, die allesamt aus der Region kommen.
Anerkennung als LEADER-Region
Nach der Programmperiode 2007 bis 2013 hat sich die Region Mostviertel-Mitte erneut um die Anerkennung als LEADER-Region beworben. Das LEADER-Programm der EU unterstützt die eigenständige Entwicklung ländlicher Regionen. Basis für die LEADER Arbeit ist eine lokale Entwicklungsstrategie, die gemeinsam mit vielen Akteuren aus der ganzen Region verfasst worden ist. Diese Entwicklungsstrategie ist Grundlage der Arbeit der LEADER-Region bis 2020.
Wofür gibt es LEADER Mittel?
Voraussetzung für eine Förderung mit LEADER-Mitteln ist die Übereinstimmung der Projektziele mit den Zielen der lokalen Entwicklungsstrategie. Um dies zu prüfen, wurde ein Projektauswahlgremium eingerichtet, das allen eingereichten Projektideen grünes Licht geben muss, bevor an LEADER Förderstellen herangetreten werden kann. So soll ein zielgerichteter und verantwortungsbewusster Einsatz der LEADER Mittel sichergestellt werden.
Gastreferat von Kurt Farasin
Wie geht es nach dem Ende der Landesausstellung in der Ötscherregion weiter? Dass die zahlreichen dezentralen Projekte, die in den vergangen Jahren hier entwickelt worden sind, unbedingt weitergeführt werden müssen, davon ist Kurt Farasin, Geschäftsführer der Niederösterreichischen Landesausstellungen überzeugt. „Der forschende Blick auf die eigene Region im Vergleich zu anderen Gebieten der Alpen hat gezeigt, dass die Region rund um den Ötscher Modellcharakter im gesamten Alpenraum hat. Anders als in vielen anderen Alpentälern ist es hier gelungen die Entsiedelung hintan zu halten, ohne sich der Moderne zu verschließen“, unterstreicht Farasin.
LEADER-Region Mostviertel-Mitte
Zur LEADER-Region Mostviertel-Mitte gehören die Kleinregionen Melktal, Hoch6, Pielachtal und Traisen-Gölsental sowie weitere nicht kleinregional-organisierte Gemeinden der Bezirke Scheibbs, Melk, St. Pölten Land und Lilienfeld. In Summe hat die Region 39 Mitgliedsgemeinden und etwas mehr als 80.000 Einwohner.
Infos auf www.mostviertel-mitte.at


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