Traisentaler Riedenweine begeistern Wiener Publikum
HERZOGENBURG/WIEN. Erstmalig präsentierten 16 Traisentaler Weingüter unter dem Titel „Traisentaler Riedenweine im Fokus“ ihre Lagenweine im Kollektiv. Mehr als 60 Weine aus 25 Rieden konnten in den Gewölbekellern von Haas&Haas Wein&Fein.kost in Wien verkostet werden.

Die Unterschiede der Rieden zu erschmecken ist spannend, wo sie doch ein gemeinsamer Faktor besonders verbindet: der Kalk. Der hohe Kalkgehalt im Boden prägt die Traisentaler Weine und hat erheblichen Einfluss auf ihr einzigartiges Geschmacksprofil.
Intensive Vergleichsverkostung
Die Veranstaltung „Traisentaler Riedenweine im Fokus“ stellte für die Traisentaler Winzer eine Premiere dar. Zum ersten Mal präsentierten sie sich gemeinsam, um ihre besonderen Lagenweine nebeneinanderzureihen und die Basis für eine spannende und intensive Vergleichsverkostung zu schaffen. Die Riedenweine geben die Spitze der Herkunftspyramide. Darunter ordnen sich Ortsweine und Gebietsweine. Vor allem Grüner Veltliner und Riesling spielen im Traisental eine Rolle, sind doch mehr als 60 Prozent der Flächen mit Grüner Veltliner bepflanzt.
Herkunft ist schmeckbar
Auf sanften Hügeln in kleinen Weingärten, teilweise auf winzigen Terrassen, werden die Rebstöcke gehegt und gepflegt. Die Traisentaler Löss-, Konglomerat- und Urgesteinsböden, pannonische Einflüsse und gleichzeitig Kaltluft aus dem Alpenvorland sorgen für die feine Aromatik, die würzige Finesse und ein festes Rückgrat in den Weinen. Die Mineralität ist Geschmacksträger und stützt die Säurestruktur. Die Herkunft eines Weins ist schmeckbar und unverkennbar.
Traisental: Wachsendes Weinbaugebiet
Das Traisental besteht in seiner Form erst seit 1995, gewinnt jedoch immer mehr an Popularität. Vor allem auch durch seine begünstigte Lage können Jahr für Jahr Trauben höchster Qualität gelesen werden. Als eines der wenigen Weinbaugebiete die wachsen, wird das Traisental bald kein Geheimtipp mehr sein.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden