Dietmar Haslinger lässt mit seinem Spratzener Unternehmen „Weltenklang“ exklusiv „Afrikanische Perlen“ einfliegen. Damit sind allerdings nicht etwa Muschelprodukte gemeint, sondern exzellente Musiker aus einem der ärmsten Länder der Welt, nämlich Niger. Die Band Etran Finatawa aus vier Musikern bestehend tritt am 13. April im Cinema Paradiso auf und wird mit herrlichen Klangerlebnisse in eine ganz andere Denkebene entführen. Mit dem neuen Album „Sahara Sessions“, beschreibt Haslinger, habe Etran Finatawa wahrlich Staub aufgewirbelt und allerbeste Kritiken eingefahren. Das Album wurde ganz ohne Overdubs in einem Nomadenzelt mitten in der Wüste aufgenommen, wobei vorbei ziehende Nomaden immer wieder spontan in die Aufnahmen eingebunden wurden. Auf den einschlägigen Festivals wie WOMAD oder Grassroots zählen die fünf Protagonisten der Touareg- und Woodabe-Völker zu den exotischsten Vertretern ihrer Zunft. In Peter Gabriels „Real World“ sind sie gern gesehene Stammgäste. Formiert hat sich Etran Finatawa beim „Festival au desert“ im Jahr 2004, irgendwo in der Nähe von Timbuktu. Ursprünglich waren es zwei Musikgruppen, die auf die Bühne kamen, um gemeinsam zu musizieren. Zwei Kulturen, zwei Ethnien, nie zuvor hat es Wodaabe und Tuareg Musiker in einer Formation gegeben. Sie wagten das Experiment. Die klaren, durchdringenden Gesänge der Wodaabe in einem zeitgenössischen Kontext gemeinsam mit den Blues-Gitarren und hypnotischen Riffs der Tuaregmusik zu vernehmen - das ist das Einzigartige an Etran Finatawa Die Musiker: Alhousseini Mohammed Anivolla - E-Gitarre Goumar Abdoul Jamil - Akustische Gitarre Bammo Agonla - Gesang Bagui Bouga, Mamane Tankari - Wasserkalebasse Weitere Info: www.weltenklang.at
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