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482 Menschen aus Bergnot gerettet
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ST. PÖLTEN/NÖ/WIEN. Zu 516 Einsätzen wurde die Bergrettung NÖ und Wien im vergangenen Jahr gerufen. Dies nahm etwa 5.851 Einsatzstunden in Anspruch. Dabei seien insgesamt 482 Personen von den Bergrettern geborgen worden, 18 Prozent davon Gäste aus dem Ausland. 14 Fälle endeten leider tödlich. Hier kam jede Hilfe zu spät, zog der neue Landesleiter der Bergrettung Ludwig Wimmer in einer Pressekonferenz Bilanz. Derzeit sind 1.300 Bergretter auf Abruf bereit. „Rettungseinsätze im alpinen Gelände sind keine einfache Sache, sondern ein Job für hochspezialisierte Einsatzkräfte. Zumal auch die Herausforderungen in diesem Bereich ständig wachsen“, lobt der zuständige Landesrat Maurice Androsch (SPNÖ) die ehrenamtlichen Helfer. Klassische sportliche Aktivitäten wie Wandern oder Schifahren boomten, aber auch neue Trendsportarten lockten immer mehr Menschen ins Freie, so Androsch. Als Gesundheitslandesrat stehe er dieser Entwicklung natürlich äußerst positiv gegenüber. Man wisse, welchen günstigen Effekt regelmäßige Bewegung und Sport auf die Gesundheit hätten. Es ginge aber um richtiges Verhalten, um die Zeit in der Natur sicher genießen zu können und andere nicht in Gefahr zu bringen. Landesleiter-Stellvertreter Putz wies im Anschluss darauf hin, dass man am Anfang der Wandersaison stehe. Er appellierte in diesem Zusammenhang, die richtige Vorbereitung nicht außer Acht zu lassen: „Die alpine Mobilität hat enorm zugenommen. In vielen Fällen wird aber besonders im Vorfeld kleinerer Touren auf ganz banale Dinge, wie sich über die Wetterverhältnisse oder den Einbruch der Dunkelheit zu informieren, vergessen.“ Finanziert wird die Arbeit der Bergrettung durch ein Drei-Säulen-Modell. Neben der Einsatzverrechnung und dem Erhalt von Förderbeiträgen sowie Spenden ist die Unterstützung durch Land und Bund wesentlich. Die Förderung des Landes Niederösterreich in Höhe von 450.000 Euro deckt allein über ein Drittel der jährlichen Kosten ab.


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