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Bundeskriminalamtschef: Unternehmen sollten bei Cyberangriffen Anzeige erstatten

Leserartikel Werner Pelz, 03.09.2015 10:16

ST. PÖLTEN/STADT/BEZIRK. Zahlreiche Unternehmen im Bezirk und in Gesamtösterreich waren in den letzten Monaten Cyberangriffen ausgesetzt. Bundeskriminalamtsleiter Franz Lang stehen eine Reihe von Experten aus dem Innenministerium zur Verfügung, die analysieren, wo, von welcher Seite und mit welcher Qualität Angriffe aus dem Internet erfolgen.

General Franz Lang im Gespräch mit Tips St. Pölten. Foto: Pelz
General Franz Lang im Gespräch mit Tips St. Pölten. Foto: Pelz

„Das Problem ist, dass manche Unternehmen, etwa Banken, uns nicht melden, wenn sie Eindringlinge in ihrem Firmennetz registrieren“, erzählt der Sektionschef im Innenministerium im Gespräch mit Tips St. Pölten. Das wäre aber wichtig, so Österreichs ranghöchster Ermittler, um Strategien gegen Täter zu entwickeln. Es gebe zwar jetzt Vertrauens-Zirkeln – IT-Experten aus allen Unternehmensbranchen –, die sich austauschen, womit man Strategien entwickeln kann, um den Standort Österreich und seine Unternehmen und Institutionen vor gezielter Cyberkriminalität zu schützen, das sei aber noch zu wenig. Ein neues Cybergesetz soll zukünftig Abhilfe schaffen.

Kooperation mit Ausland

Seitens des Bundeskriminalamts arbeite man eng mit ausländischen Behörden und Softwareentwicklern zusammen, da die meisten Angriffe aus dem Internet aus dem Ausland erfolgten und man die Daten etwaiger Täter benötige. Ausgezeichnete Security-Software werde auch in Österreich hergestellt, die beste komme aus Russland.

Im April nahm auch an der Fachhochschule St. Pölten das „Josef-Ressel-Zentrum“ für die konsolidierte Erkennung gezielter Angriffe seine Arbeit auf. Es erforscht die IT-Sicherheit bei gezielten Angriffen gegen Unternehmen. Die hier Lehrenden gelten als die besten IT-Experten in Österreich.

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Mehr darüber und warum eine hiesige Firma ins Visier des US-Geheimdienstes NSA geriet, lesen Sie in Kürze unter

  

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