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ST. PÖLTEN. Gestern verstarb Gemeinderat Andreas Fiala (SPÖ) im 53. Lebensjahr in St. Pölten. Die Landeshauptstadt trauert um einen engagierten Mandatar. Fiala hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.

Gemeinderat Andreas Fiala verstarb am 21. November 2017 in St. Pölten. Foto: Josef Vorlaufer
Gemeinderat Andreas Fiala verstarb am 21. November 2017 in St. Pölten. Foto: Josef Vorlaufer

„Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden vor allem seiner Familie. Wir sind sehr betroffen und erschüttert über die Todesnachricht. Mit Andreas Fiala verliert die Landeshauptstadt einen überaus engagierten Mandatar und einen sehr versierten Pressesprecher, dem die positive Entwicklung St. Pöltens ein Herzensanliegen war. Er hat sich aktiv in die politische Debatte eingebracht und sich für die Stadtteile Harland, Altmannsdorf und Windpassing in besonderer Weise eingesetzt. Im Gemeinderat hatte er zuletzt die Funktion des Obmannn-Stellvertreters im Kontrollausschuss inne, eine politische wichtige Schlüssel- und Vertrauensposition, die er ausgezeichnet erfüllte. Fiala wurde aufgrund seiner umgänglichen Art von der Bevölkerung, den Kollegen im Gemeinderat sowie den Medienvertretern sehr geschätzt. Sein Tod ist ein schmerzlicher Verlust“, sagte Bürgermeister Matthias Stadler.

In zahlreichen Ausschüssen tätig

Fiala wurde am 1. Oktober 1965 geboren. Nach der Matura an der HAK St. Pölten absolvierte er das Studium der Politikwissenschaften und Publizistik an der Universität Wien. Seine berufliche Karriere startete er 1986 bei den ÖBB und war als Fahrdienstleiter und jüngster Bahnhofsvorstand Österreichs tätig, ehe er 1993 in die ÖBB Generaldirektion, Abteilung Internationaler Güterverkehr, wechselte. Mit der Übersiedlung der NÖ Landesregierung im Jahr 1997 übernahm er die Funktion des Pressesprechers im SPÖ NÖ-Landtagsklub. In den St. Pöltner Gemeinderat kam Andreas Fiala am 30. Oktober 2006 und war in zahlreichen Ausschüssen tätig, unter anderem im Ausschuss für Raumordnung, Verkehr, Stadt- und Zukunftsentwicklung, oder den Ausschuss für städtische Unternehmungen, den Ausschuss für Kultur, Bildung, Jugend und Sport, sowie für Rechtsangelegenheiten aber auch für Soziales Gesundheit, Familie und Integration. Ab 19. Dezember 2007 war er als Obmann-Stellvertreter im Kontrollausschuss tätig.


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