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ST. PÖLTEN. Einige Stammgäste des Städtischen Sommerbads Citysplash sind mit der Festsetzung des Badeschlusses am 4. September statt wie von ihnen gefordert am 11. September nicht einverstanden. In einem offenen Brief an die Stadtgemeinde taten sie ihrem Unmut kund.

Das Citysplash soll laut Meinung einiger Stammgäste bis 11. September geöffnet bleiben. Symbolfoto: Wodicka

In dem Brief wird der Badeschluss am 4. September als Bruch mit einer langen Tradition bezeichnet, die alle Besitzer einer Saisonkarte vor den Kopf stoße. Darüber hinaus sei der Termin dafür erst am 23. August bekanntgegeben worden, was darauf abziele, die Möglichkeit eines Protests zu unterbinden. Beklagt werden auch organisatorische Mängel, die schwankenden Wassertemperaturen sowie eine Fülle leerer Versprechungen wie die im April angekündigten fixen Kindernachmittage mit dem Circus Picard oder die Karibische Nacht. Mit dem Badeschluss am 4. September sei aber endgültig der Gipfel der Zumutbarkeit erreicht. Stattdessen schlägt man im Brief vor, ab nächstem Jahr das Citysplash von 1. Mai bis zum zweiten Sonntag im September zu öffnen und das bereits vor Saisonstart zu kommunizieren.

Unterstützung erhalten die erzürnten Stammgäste von VP-Gemeinderat Florian Krumböck. „Die städtischen Betriebe müssen sich als Dienstleister sehen. Die treuesten Gäste vor den Kopf zu stoßen darf nicht passieren. Die von den Stammgästen aufgebrachten Vorschläge sollten konsequent umgesetzt beziehungsweise Kritikpunkte entsprechend verbessert werden. Auf die Gäste zu hören kann hier kein Fehler sein. Wir werden dazu auch entsprechende Diskussionen im Gemeinderat führen“, sagte Krumböck.

„Seit 2014 wird das Sommerbad am ersten September-Wochenende geschlossen. Eine Ausnahme war das Vorjahr, weil da bekanntlich ein Jahrhundertsommer war. Heuer ist das ja leider anders. Das Saisonende im citysplash ist am 4. September, da die Aquacity zu Schulbeginn am 5. September wieder geöffnet wird und hier der Betrieb wieder aufgenommen werden muss“, konterte Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ), der auf ähnliche Regelungen in anderen Bädern wie beispielsweise im Wachaubad Melk (Badesaison von 1. Mai bis Anfang September), im Aquapark Herzogenburg (6. Mai bis 4. September) oder im Naturbad Amstetten (1. Mai bis 4. September) verwies.


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