Der neue Sozialmarkt in der Eybnerstraße bietet Einkaufen auf 600 Quadratmetern
ST. PÖLTEN. Heute hat der neue SOMA in der Eybnerstraße 13 zum ersten Mal die Pforten für seine Kunden geöffnet. Dieser ist um einiges größer als der alte Standort in der Linzerstraße und soll die Schlangen anstehender Kunden vergessen machen.

Der St. Pöltner SOMA war am alten Standort in der Linzerstraße nicht mehr in der Lage die immer größer werdende Anzahl an Hilfsbedürftigen aufzunehmen. Deshalb war eine Übersiedlung in das neue Geschäftslokal notwendig. Der neue Standort liegt nahe dem Bahnhof und somit verkehrsgünstig auch für SOMA-Kunden, die aus dem St. Pöltner Umland kommen. Viel mehr Platz, ausreichend Parkmöglichkeiten, keine Warteschlangen vor dem Geschäft, prall gefüllte Regale und Gratis-Würstel mit Gebäck erwarteten die Besucher. Hertha Trethan, eine Kundin der ersten Stunde, freute sich über den neuen Markt ganz besonders. „Die Mitarbeiter von unserem SOMA sind immer für uns da. Schön, dass es mit dem neuen Geschäft nun endlich geklappt hat“, so die Pensionistin.
Die Neuerungen
Die Größe des neuen Marktes ist beeindruckend: 600 Quadratmeter stehen für den Verkauf von Lebensmitteln sowie für den Second Hand-Bereich, der nun in den neuen SOMA eingegliedert wurde und für alle zugänglich ist, zur Verfügung. In der Linzerstraße war der Lebensmittelbereich auf 120 Quadratmeter beschränkt – die dadurch vorprogrammierten Warteschlangen vor dem Markt gehören somit der Vergangenheit an. Die Gesamtinnenfläche des Objekts erstreckt sich auf insgesamt knapp 1000 Quadratmeter und umfasst auch eine Küche und einen Kaffeehausbereich sowie Lager- und Büroflächen. Das offene, in den Markt integrierte Kaffeehaus steht allen zur Verfügung und umfasst auch einen Lounge-Bereich, der zum Entspannen einlädt. In diesem für alle zugänglichen Bereich mit 30 Sitzplätzen wird montags, dienstags, donnerstags und freitags ein Mittagsmenü angeboten.
“Ich freue mich enorm, dass wir unseren Kunden jetzt eine so viel angenehmere Einkaufssituation und unseren Mitarbeitern viel bessere Arbeitsbedingungen bieten können. Mein Wunsch wäre, dass nun all die Menschen, die unser Angebot in Anspruch nehmen dürften und dies bislang nicht getan haben, weil sie sich möglicherweise nicht trauten, den Weg in unseren freundlichen Markt finden,“ zeigt sich Regionalmanagerin Anneliese Dörr vom neuen Ambiente begeistert und zugleich hoffnungsvoll.
Viel Unterstützung
Viele Hände halfen mit um den neuen SOMA Standort entstehen zu lassen. „Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Handelsketten, Bürgern und Handwerkern bedanken. Ein schöner Nebeneffekt des Projekts ist, dass durch die Übersiedelung der Firmenzentrale unsere neun SOMA-Standorte niederösterreichweit näher zusammen gerückt sind. Denn es kam Hilfe aus allen unseren neun Sozialmärkten“, sagt Irmgard Pöll, wirtschaftliche Leiterin von SAM NÖ.


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