
In 25 Runden nur vier Punkte zu holen war dem Vorstand des St. Pöltner Paradefussballvereins SKN verständlicherweise zu wenig. In derartigen Fällen wird im Fussball nicht lange gefackelt und der Trainer in die Wüste geschickt. Dieses Rezept dürfte in St. Pölten allerdings nicht wirklich fruchten. Nach dem Abgang von Trainer Gerald Baumgartner zur Austria, der dort allerdings aufgrund von Erfolglosigkeit auch schon wieder Geschichte ist, versuchte Herbert Gager der Wolfstruppe in der NÖ-Landeshauptstadt neuen Kampfgeist beizubringen. Irgendetwas dürfte er nicht richtig gemacht haben, oder die zweibeinigen Wölfe nicht ganz verstanden haben. Sie litten zunehmend unter Beißhemmung. Also setzte man auch Gager ab und den bisherigen Vizetrainer Michael Steiner als neuen Trainer ein. Zudem wurde an maßgeblichen Schnittstellen im Verein vieles umgekrempelt. Das Ergebnis kann sich leider nicht sehen lassen. Zumindest vorerst. Vor allem das von Trainer Michael Steiner im Oktober 2014 gestartete Gastspiel war nur von kurzer Dauer. Jetzt endete es, nachdem die Partie gegen Wacker Innsbruck mit 0:0 und viele Spiele davor irgendwie in Sand gesetzt wurden. Ah, ja: Gerald Baumgartner wäre wieder frei, womit wir wieder beim Beginn der Geschichte wären.


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