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ST. PÖLTEN. Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg wurden im ganzen Land Sportvereine gegründet. Sport sollte das zerrüttete Land wieder stärken und der Breitensport forciert werden. Die Union St. Pölten war einer der ersten

Obmann Karl Preiss nach den Feierlichkeiten am Union-Gelände. Foto: Pelz
Obmann Karl Preiss nach den Feierlichkeiten am Union-Gelände. Foto: Pelz

Am 4. Oktober 1945 gründete eine Gruppe um Hans Lininger die „Österreichische Turn- und Sportunion St. Pölten“. Am 31. Jänner 1946 wurde bereits der erste Vorstand - mit Obmann Franz Heiss - protokolliert. So steht es jedenfalls in den Büchern des Vereins und seither ging es stets bergauf. Der Sportverein kann auf eine große Anzahl an Staats- und Landesmeister verweisen. Selbst eine Ministerin - die verstorbene Liese Prokop - die in ihrer Jugend auch Leichtathletin war, hatte ihre Wurzeln hier. Derzeit wohl prominentestes Mitglied ist Olympionikin Beate Schrott (Hürdenläuferin). Am vergangenen Wochenende wurde dies auch gebührend gefeiert. „Zurzeit hat der Verein etwa 3.200 Mitglieder“, erzählt der derzeitige Obmann Karl Preiss im Ehrenamt seit 2003 im Gespräch mit Tips St. Pölten. Er wurde im Verein sozusagen sozialisiert. Seine Tätigkeit sei ihm Hobby und Verpflichtung. Jährlich gebe es eine Fluktuation von 350 Personen. „Es ist ein Kommen und Gehen. Die Leute werden vielfach zu Sportkonsumenten. Sie betreiben Sport einige Zeit und lassen wieder ab“. Schwieriger wurde mit der Zeit das Aufstellen der Finanzen. „Ohne Sponsoren geht nichts“, so Preiss. Man wolle in Zukunft vermehrt in Schulen wirken, um der Jugend die Bedeutung von Sport für Gesundheit und eine sinnvolle Freizeit nahezubringen.


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