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ST. PÖLTEN. Die anfänglich gegen die gegnerische Mannschaft UHC Admira Landhaus (Wien) äußerst nervös spielenden Union-Handballerinnen gerieten rasch in einen Fünftore-Rückstand. Die Damen hatten Mühe, sich auf die kampf- und körperbetonte Spielweise der Gastgeberinnen einzustellen. Erst in der siebenten Spielminute gab Lisa Felsberger ihrem Herz einen Ruck und scorte zum 5:1 und brachte damit etwas Mut in die Mannschaft. Wenngleich es zur Halbzeit erneut einen 14:9-Rückstand gab, gelang es nach der PAuse zu bekannter Stärke zurückzukehren.

Die St. Pöltnerinnen bei der Selbstmotivation. Foto: Privat/WHA
  1 / 4   Die St. Pöltnerinnen bei der Selbstmotivation. Foto: Privat/WHA

In der Deckung wird dann um jeden Ball gekämpft und auch Torfrau Ina Halm spielt überragend. Sie entschärft in diesem Spiel unter anderem unglaubliche sechs 7-Meter Strafwürfe der Gastgeberinnen und kassiert in den ersten 15 Spielminuten der zweiten Halbzeit nur drei Tore. Aufbauend auf dieser starken Defensivleistung erarbeitet das Team um Spielmacherin Lisa Felsberger im Angriff konzentriert schöne Torchancen und so kann Flügelspielerin Kathi Schmölz ihr Team mit ihrem fünften Treffer in der 44. Spielminute erstmals mit 17:18 in Führung bringen.

Beim Spielstand von 17:19 nehmen die Gastgeberinnen ein „Team-Time-Out“. Nun entwickelt sich ein ausgewogenes Spiel, in dem die St. Pöltnerinnen nach dem Ausgleichstreffer der Gastgeberinnen rund neun Minuten vor Spielende zunächst immer wieder in Führung gehen können. In der 58. Spielminute treffen dann allerdings die Gastgeberinnen zum 24:23, doch Lisa Felsberger kann in Folge ihr siebtes Tor und erneut den Ausgleich erzielen.

Nach einem weiteren Führungstreffer der Gäste ist es schließlich Birgit Wagner, die eine Minute vor Spielende zum Endstand von 25:25 trifft. Die Hinrunde beenden die St. Pöltnerinnen somit mit zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ihre Gegner UHC Admira Landhaus geben das Schlusslicht.

„Ich bin mir sicher, dass wir heute einen „goldenen Punkt“ geholt haben. Wir sind leider wieder schlecht gestartet, aber besonders am Beginn der zweiten Hälfte haben meine Frauen gezeigt, was in ihnen steckt. Nun gilt unsere Konzentration den kommenden Spielen“, erklärt Trainer Jan Packa. Am kommenden Samstag um 19:00 spielen die Union-Damen zuhause gegen die viertplatzierten Wiener Neustädterinnen und hoffen wieder auf Kampfesstärke und vor allem die lautstarke Unterstützung der Fans.

Mannschaft und ihre Treffer: Halm, Weber; Schubert, Laimer, Parzer (3), Schmölz (5), Hetemaj, Berger, Hollaus (1), Felsberger (7), Mayer, Wagner (5), Hintermeier (2), Hohensteiner (2);

MAnnschaft Unter 19 „WHA U19“: Durch eine schlechte Abwehrleistung der WHA U19 Mädchen können die Wienerinnen nach rund zwei Spielminuten bereits zum 3:0 treffen. Der St. Pöltner Nachwuchs lässt sich davon allerdings nicht entmutigen und schafft so in der Mitte der ersten Hälfte den Ausgleich auf 8:8. Zur Halbzeit steht es 17:13. Obwohl das junge St. Pöltner Damen-Team in der Mitte der zweiten Hälfte wieder den Anschlusstreffer zum 18:17 erzielen können, ließ die Angriff- und Abwehrleistung der Mädels im weiteren Spielverlauf immer mehr nach und die Wienerinnen gewannen am Ende verdient mit 29:23.

Info: Katrin Hintermeier


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