Juniors versemmeln Zweitorvorsprung in Amstetten
AMSTETTEN. Im Ertl Glas Stadion Amstetten trafen die SKN St. Pölten Juniors in der Regionalliga Ost heute auf den Tabellennachbarn SKU Amstetten. Beide Mannschaften hielten nach dem ersten Spiel bei drei Punkten.

Nachdem SKN-Tormann Bartolomej Kuru schon in der vierten Minute einen Kopfball aus kurzer Distanz gehalten hatte, vereitelte er in der sechsten Minute eine Chance von Milan Vukovic, der nach einer Flanke zum Ball kam. Nur eine Minute später rutschte Vukovic nach einem Stanglpass von rechts daneben. In der elften Minute das erste Ausrufezeichen der Gäste: Aleksandar Vucenovic zog nach einem Zuspiel von dem in der ersten Halbzeit stark aufspielenden David Sauer ab, doch SKU-Goalie David Affengruber hielt den Ball sicher.
Danach spielten fast nur mehr die Gäste aus der Landeshauptstadt. Nach einem Zuspiel von Sauer wurde Mario Mosböck im Strafraum der Gastgeber gefoult (14.). Mosböck trat selbst an und erzielte das 0:1. In der 35. Minute wurde Mosböck erneut im Strafraum gefoult, dieses Mal von Goalie Affengruber. Wieder schoss er den Elfmeter selbst, doch dieses Mal segelte der Ball über das Tor. Auf Seiten der Amstettner kam nicht sehr viel. In der 40. Minute trat Vukovic einen Freistoß von außerhalb der Strafraumgrenze, der knapp über das Tor ging. In der 43. Minute erhöhte David Hagmann nach einem Corner per Kopf auf 0:2.
Juniors chancenlos in der zweiten Halbzeit
Auch die erste Chance in der zweiten Halbzeit gehörte den St. Pöltnern. Mosböck schickte in der 47. Minute Benjamin Pasic, der aufs Tor zog, doch nur das Außennetz traf. In der Folge riss der SKU das Ruder endgültig an sich. Nach einem hohen Ball in den Gäste-Strafraum schoss Patrick Lachmayr aus kurzer Distanz auf das gegnerische Tor. Kuru hielt, doch Vukovic war zur Stelle und staubte zum 1:2 ab.
In der 62. Minute erzielte Florian Uhlig nach einem schönen Pass in die Tiefe den Ausgleich. Nach einem Zuspiel von Uhlig dribbelte Denis Berisha einige Juniors-Verteidiger aus und brachte den SKU erstmals in der Partie in Führung (66.). In der Nachspielzeit erhöhte Berisha mit einem schönen Flachschuss von der Strafraumgrenze ins rechte Eck zum 4:2 für den SKU Amstetten.
Juniors-Trainer Markus Sukalia nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit waren wir besser. Wir haben den SKU nicht ins Spiel kommen lassen. Sie hatten vielleicht mehr Spielanteile, aber wir haben immer Nadelstiche setzen können, was sehr gut funktioniert hat. Wir haben gewusst, dass sie in der Defensive nicht unbedingt die schnellsten sind. Der verschossene Elfmeter tut im Nachhinein sicher weh. So wären wir wahrscheinlich mit 3:0 in die Pause gegangen, das wäre sicherlich eine Vorentscheidung gewesen. Man hat in der zweiten Halbzeit gesehen, welche Klasse die Amstettner haben und was sie von der Bank bringen können. Wir haben ein bisschen die Ordnung verloren. Man hat auch gesehen, dass meine Mannschaft noch sehr jung ist und noch einige Spiele braucht, um konstanter aufzutreten.


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