Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ST. PÖLTEN. Im Cupfinale am Samstag, 20. Mai, in Melk geht es für die SKN St. Pölten Frauen wie im Vorjahr gegen den Erzrivalen SV Neulengbach. Tips sprach mit der Sportlichen Leiterin Liese Brancao, die gemeinsam mit Stürmerin Fanni Vago die Kampfmannschaft trainiert und im Sommer 2016 von Neulengbach in die Landeshauptstadt wechselte.

Liese Brancao (l.) und Fanny Vago trainieren gemeinsam die SKN St. Pölten Frauen. Foto: Thomas Lettner

Tips:Wie ist die Stimmung nach der dritten Meisterschaft in Folge?

Liese Brancao: Die Stimmung ist super. Wir haben aber noch das Cupfinale vor uns, wir können also noch nichts feiern.

Wie bereitet ihr euch auf das Finale vor?

Wir trainieren eigentlich so wie das ganze Jahr sechs Mal pro Woche. Es geht dabei vor allem um taktisches Training. Wir haben in den vergangenen Begegnungen gesehen, was Neulengbach gut und wir schlecht gemacht haben.

Schätzt ihr Neulengbach heuer stärker ein als vergangenes Jahr?

Neulengbach ist immer stark. Letztes Jahr war das noch meine Mannschaft, ich weiß also genau, was die Mädels dort können. Sie sind sehr jung und halten fest zusammen. Voriges Jahr ging das Cupfinale mit 1:0 sehr knapp für St. Pölten aus. Ich denke, dass wir mehr Erfahrung haben, aber gegen Neulengbach ist es immer schwer.

Wie es für Sie, jetzt als Sportliche Leiterin des SKN gegen Neulengbach zu spielen?

Meine Geschichte bei Neulengbach ist sehr lang. Ich habe dort selber acht Jahre lang gespielt. Alles was ich mache, mache ich mit Herz. Es würde keinen Sinn machen, wenn ich zum SKN wechsle, aber mein Herz in Neulengbach lasse. Ich bin sehr dankbar für meine Zeit bei Neulengbach, aber jetzt bin ich hier und ich konzentriere mich voll auf den SKN.

Wie teilen Sie sich das Training mit Fanny Vago auf?

Die Trainingsvorbereitung machen wir gemeinsam, aber beim Training nimmt Fanny normal als Spielerin teil, damit sie sich besser darauf konzentrieren kann.

Werdet ihr beim Cupfinale mit der stärksten Formation antreten?

Wir haben seit Winter drei Spielerinnen verloren. Unser Kader ist momentan eng. Lilla Sipos kommt von ihrem Kreuzbandriss zurück, aber sonst sind wir komplett.

Was erwarten Sie sich vom Cupfinale?

In einem Finale kann immer etwas passieren. Egal wie man in der Bundesliga gespielt hat, es ist immer schwer gegen Neulengbach. Ich schätze den Gegner wie beim letzten Aufeinandertreffen sehr stark ein. Von unseren Mädels erwarte ich eine bessere Leistung. Das werden wir auch umsetzen. Das Ergebnis ist mir egal, es geht darum, eine gute Leistung abzuliefern.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden