32.000 Injektionen in spitalseigener Apotheker hergestellt

Wussten Sie, dass im Klinikum St. Pölten auch Arzneien hergestellt werden? Unter höchsten Sicherheitsstandards bereiten 33 Mitarbeiter pro Jahr etwa 8.000 Chemotherapeutika, 32.000 Injektionen und 670 Kilogramm Salben zu. Die spitalseigene Apotheke bietet solcherart 3.800 Artikel an, der Großteil wird allerdings direkt beim Hersteller eingekauft. Bei den selbst hergestellten Arzneien handelt es sich um solche, die nicht im Handel verfügbar sind. Das seien vor allem Augentropfen und Augensalben, spezielle Arzneien für Neugeborene und Kinder, individuelle Salbenmischungen, Schmerzpumpenfüllungen sowie speziell auf jeden einzelnen Patienten abgestimmte Medikamente für die Krebstherapie. Zum Beispiel benötigt ein zu früh geborenes Baby mit 900 g und einem Herzfehler ein spezielles Herzmedikament, das m Handel nur in der Erwachsenendosierung (der Standardpatient hat 70 kg) angeboten wird. Auch bei Krebspatienten sind etwa genau und individuell dosierte Chemotherapeutik – auf Milligramm berechnet – nötig. Jeder Zubereitungsschritt würde im Vier-Augen-Prinzip kontrolliert und bestätigt werden.


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