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Leserartikel Werner Pelz, 05.06.2015 07:05

ST. PÖLTEN. „Entsetzen“ herrscht bei den Grünen Niederösterreichs über den Plan von VP und SP die Förderungen für den Personalaufwand für die Kinderbetreuerinnen und einen Beitrag zum Personalaufwand für die Stützkräfte an Gemeinden zu streichen. (Dem widersprechen VP und SP - hier lesen)

Der Grüne Weiderbauer warnt vor der Streichung der Förderungen für Kindergärten an die Gemeinden. Foto: Privat
In der kommenden Landtagssitzung am 1.Juli 2015 sollen die erwähnten Förderungen für den Personalaufwand der NÖ Landeskindergärten nun abgeschafft und die Privatkindergärten auf eine reine Gruppenförderung umgestellt werden. „Dieser Antrag bedeutet nun eine massive Änderung des NÖ Kindergartengesetzes“, meint der Grünen Bildungssprecher Emmerich Weiderbauer.   Reduzierung bei Sozialhilfekosten für Gemeinden „Als vermeintliche und argumentative Gegenfinanzierung sollen die Beiträge der Gemeinden zu den Kosten der Sozialhilfe gesenkt werden; das bedeutet aber eine Husch Pfusch Umverteilung der Mitteln zu Lasten der Kindergärten und unserer Kinder. Sind das schon massive Vorzeichen für eine Budgetknappheit und Einsparung auf Kosten der Jüngsten?“, so Weiderbauer.   Aus dem Antrag sei weder ersichtlich inwieweit die Gemeinden be- oder entlastet würden womit eine ungewisse Umverteilung zwischen Land und Gemeinde entstehe. „Auch die alternativen Privatkindergärten z.B. mit Montessori Pädagogik, welche schon jetzt wenig vom Land unterstützt werden, sollen nun weiter beschnitten und damit ist für diese eine Streichung der Mittel eine Katastrophe“, ärgert sich der grüne Landtagsabgeordnete. Das sei „jetzt schon der zweite Vorbote zum Budget 2016: Nach Sparen bei der älteren Generation (das Ausbau- und Investitionsprogramm der Landespflegeheime wird ebenso stark gekürzt), kommt jetzt der Sparstift im Kindergarten.“  

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