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ST. PÖLTEN. ImKlinikum St. Pölten wurde ein neuer Magnetresonanztomograph mit einer Feldstärke von 1,5 Tesla angeschaft. Damit sollen verbesserte Diagnosen möglich werden. Zudem biete das Gerät eine größere Röhrenöffnung und somit eine Steigerung des Patientenkomforts

Ein ganz schöner Koloss: Das neue Magnetresonanzgerät im Uniklinikum St. Pölten. Bernhard Kadlec, Kaufmännischer Direktor am Universitätsklinikum St. Pölten, Martin Michalitsch, Abgeordneter zum NÖ Landtag, Primaria Gertraud Heinz, Leiterin des Klinischen Institutes für Medizinische Radiologie, Diagnostik und Intervention am Universitätsklinikum St. Pölten, Landesrat Karl Wilfing, DMTF Ingeborg Brunthaler Foto: Privat

Mit einer Ausnehmung des Durchmessers von 70 cm bestehe nun auch die Möglichkeit zur besseren Lagerung bei Wirbelsäulenproblemen oder bei größerem Körpervolumen, heißt es in einer Aussendung des Klinikums. Eine volldigitale Signalverarbeitung trage darüber hinaus zu einer verbesserten Qualität der Bilder bei.

 

„Neue Sequenztechnologien ermöglichen nun neben der anatomischen und morphologischen Darstellung auch eine Funktionsdiagnostik von verschiedenen Organen. Durch neue Technologien in der Gefäßdarstellung können wir darüber hinaus in Zukunft die Anwendung von MR-Kontrastmitteln reduzieren“, urteilt Primaria Gertraud Heinz, Leiterin des Klinischen Institutes für Medizinische Radiologie, Diagnostik und Intervention am Universitätsklinikum St. Pölten.

Ab- und Aufbau innerhalb von vier Wochen 

Der neue 1,5 Tesla Magnetresonenztomograph ersetze das alte Gerät, das über acht Jahre in Betrieb war. Aufgrund der guten Projektvorbereitung und der optimalen Zusammenarbeit mit allen beteiligten Personen und Firmen wurde das alte Gerät in nur vier Wochen Projektzeit abgebaut und das neue Gerät installiert. Dazu waren auch umfangreiche Arbeiten im Bereich der Haustechnik (Energieversorgung, Klimatechnik etc.) und Adaptionen baulicher Natur notwendig.

Einbringung durch Loch in Außenwand

Wegen seiner Größe und des Gewichts von fünf Tonnen musste das Gerät durch einen Öffnung in der Außenwand an seinen Bestimmungsort gebracht werden.

25 Patienten pro Tag

In den letzten Jahren verzeichnete das Klinische Institut für medizinische Radiologie, Diagnostik und Intervention eine kontinuierliche Leistungssteigerung im MR-Bereich von 3 bis 7 Prozent. Im Jahr 2014 wurden werktags täglich bei etwa 25 Patienten rund 32 MR-Untersuchungen auf zwei Geräten durchgeführt.

„Mit der Anschaffung des neuen Magnetresonanztomographen am neuesten Stand der Technik ist ein weiterer Schritt gesetzt, um das Universitätsklinikum St. Pölten zu einem der modernsten Gesundheitszentren der Zukunft auszubauen. Neben einer noch besseren Bildqualität wurde durch die größere Untersuchungsröhre der Komfort für die Patientinnen und Patienten deutlich erhöht“,  erklärt der zuständige Landesrat Karl Wilfing (ÖVP).

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Redaktion Tips St. Pölten

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