Laki sieht Niederösterreich als resches Kaisersemmerl
ST. PÖLTEN/NÖ. Die Rating-Herabstufung von Niederösterreich auf ein AA1 durch „Moodys“ ist für Stronach-Mann Walter Laki ein Grund für neuerliche Schelte am obersten Säckelwart des Landes - Wolfgang Sobotka: „Niederösterreich kracht wie ein Kaisersemmel“, moniert Laki oppositionell polemisch.

Für Laki liegen die Gründe zur Causa auf der Hand: „Seit Jahren lebt das Land NÖ auf Pump“. Zudem müsse man die teuren Beamtengehälter – der höchste Ausgabenposten im Budget - bereits zum zweiten Mal mittels Kredit finanzieren. Und überhaupt finanziere Niederösterreich bereits 275 Millionen der laufenden Ausgaben aus Kredit, ebenso seien die die rund 400 Millionen Investitionsausgaben zu 100% kreditfinanziert.
Außerdem sieht Laki ein Problem darin, dass Defizite und Schulden in eine hoheitliche und eine privatwirtschaftliche Buchhaltung aufgeteilt würden. Das sei eine „gezinkte“ Buchhaltung. Die Defizite und Schulden würden der privatwirtschaftlichen Buchhaltung zugerechnet womit die „hoheitliche Buchhaltung“ entlastet und das sogenannte Maastrichtergebnis als Zielerreichung veröffentlicht werden kann, so der ehemalige Rechnungshofmitarbeiter.
Laki fordert, Pröll möge seinem Stellvertreter „das Ruder aus der Hand nehmen“. „Mit dieser Trickserei Sobotkas wird die die Misswirtschaft der Politik in Niederösterreich verheimlicht und die Zukunft unserer Kinder verspielt“.


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