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Leserartikel Werner Pelz, 11.08.2015 15:57

ST. PÖLTEN. 440 Planstellen gibt es derzeit für Sprachförderung in Österreich, wofür 25 Mio Euro vorhanden sind. Das sei aber angesichts der steigenden Zahl an Asylwerbern und Flüchtlingen zu wenig.

Schelte aus St. Pölten von der schwarzen Landesrätin Barbara Schwarz für ihre rote Polit-Kollegin Gabriele Heinisch-Hosek im Unterrichtsministerium.

Man brauche zusätzliche Mittel für die Sprachförderung an Schulen, erklärt Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SP) dieser Tage. Hier sei die Gesamtverantwortung der Regierung gefragt, da sie selbst im Budget des Unterrichtsministeriums zu wenig Mittel dafür habe.

„Vermisse konkrete Pläne?“

Auf Unverständnis stößt die Unterrichtsministerin damit bei der zuständigen Bildungslandesrätin Barbara Schwarz (VP). Es sei zwar gut, dass die Ministerin Handlungsbedarf im Bereich personeller Ausstattung an Schulen erkenne, aber dies seit bereits sehr spät, tönt es aus St. Pölten gen Wien. „In einem Monat hat das neue Schuljahr bereits wieder begonnen, die Lehrer-Neuanstellungen sind abgeschlossen und die Flüchtlingsproblematik und die damit einhergehende Einschulung von Flüchtlingskindern bereits seit Monaten bekannt. Jetzt stelle ich mir die Frage, warum statt Forderungen nicht bereits konkrete Pläne am Tisch der Frau Ministerin liegen?“, so Schwarz.

Seit Jahren für mehr Ressourcen

Klar sei zwar, dass sich die Aufgabenstellung der Bildungseinrichtungen in den letzten Jahren stark geändert und erweitert hätten, aber, „Schwarz befürwortet weitere Planstellen für die Sprachförderung an den Schulen: „Niederösterreich drängt seit Jahren darauf, dass die Schulen mit mehr personellen Ressourcen ausgestattet werden, insbesondere in den Bereichen interkulturelle Mitarbeit, Schulpsychologie, Schulsozialarbeit und Personal für administrative Tätigkeiten.“ Der Bund sei hier gefordert. Denn die Entwicklung schreite mit der Aufnahme von zahlreichen Kindern aus Kriegsgebieten im Herbst weiter voran. Das Lehrpersonal könne selbstverständlich nicht alle, oft auch ausbildungsfremde, Anforderungen und Aufgaben vollständig abdecken.

Zur Finanzierung der Personalressourcen erwarte sich Schwarz eine schlankere Verwaltung statt „ewiger Forderungen nach mehr Budget“.

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