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ST. PÖLTEN/WAIDHOFEN AN DER YBBS/MELK. Die niederösterreichischen Gemeinden denken um - vorausschauende Flächenwidmung ermöglicht zukunftsfähige Mobilität, unnötige (motorisierte) Alltagswege werden dadurch vermieden. 80 Projekte wurden hierzulande beim Verkehrsclub Österreich (VCÖ) eingereicht und gemeinsam mit LAnd NÖ und ÖBB bewertet. Drei wurden gestern prämiert.

  1 / 12   Hubert Hager (ÖBB-Infrastruktur), Bgm. Bernhard Kerndler (Krummnussbaum), Christian Gratzer (VCÖ), Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf, Bgm. Werner Krammer(Waidhofen/Ybbs), Alfred Luger (Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich). Foto: Pelz

Innovativ stellt sich eines der drei Siegerprojekte, nämlich jenes aus Waidhofen/Ybbs dar, das Radfahrern beim Erreichen noralgischer Einrichtungen Vorrang einräumt: Auf Basis eines Mobilitätskonzepts der TU Wien werden - beginnend mit dem Bahnhof - zahlreiche wichtige Punkte wie Sport-, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen eben mittels Radweg miteinander verbunden. So können bessere  Voraussetzungen für die vermehrte Nutzung des Fahrrads zur Erledigung von Alltagswegen geschaffen werden. Die Radachse ermöglicht es auch, Einkäufe mit dem Rad zu erledigen und dabei gleichzeitig etwas für Fitness und Gesundheit zu tun. Die Radachse führt sozusagen diagonal durch die Stadt, erklärt der bei der Feier in der Ausstellungsbrücke im Landhaus anwesende Bürgermeister zum Projekt der Gemeinde „Radachse Waidhofen / Ybbs - Mit Sicherheit Radfahren“.

Ortszentrumsbelebung durch gezielte Siedlungsentwicklung

Die flächensparende Siedlungsentwicklung wurde im Projekt von Krumnussbaum ausgezeichnet. Es werden vorhandene Baulücken im Ortsgebiet geschlossen und die wertvollen Flächen im Zentrum für Neubauten genutzt. Damit entsteht auch der Effekt der Ortskernbelebung. Für die Einwohner werden solcherart die Wege kurz gehalten und sehr gute Rahmenbedingungen für umweltfreundliche Mobilität geschaffen.

Barrierefrei durch den Ort

Das Bildungs- und Heimatwerk NÖ wiederum widmete sich einem aktuellen Thema „Dorfbegehung barrierefrei“, das sich dem demografischen Wandel und der damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen, annimmt. Dabei wurde, wie dies etwa auch schon in St. Pölten durch den „Club 81“ praktiziert wurde, in Gemeinden durch gemeinsame Begehungen des Ortes - unter Zuhilfenahme von Rollstuhl und Langstock - Barrieren aufzuzeigen. Anschließend werden die Verantwortungsträger bei Maßnahmen zur Beseitigung der Barrieren beratend unterstützt. Insgesamt sollen bereits mehr als 50 Gemeinden beraten und auch schon zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung in Sachen Barrierefreiheit umgesetzt worden sein.   

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Kontakt Redaktion Tips St. Pölten // Werner Pelz, Mobil: 0676 700 11 75 // Mail: w.pelz@tips.at oder we_pe@gmx.at // Post: W. Pelz, Postfach 39, 3101 St. Pölten


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